Ich beschäftige mich mit Cybersicherheit, und diese Tätigkeit ist sehr abwechslungsreich. Ich arbeite in der Qualitätssicherung und beschäftige mich daher natürlich mit Sicherheitstests, bin aber auch Teil einer Gruppe hier bei Axis, die sich „Software Security Group“ (SSG) nennt und die sichere Entwicklungspraktiken fördert, um sicherzustellen, dass wir bei der Softwareentwicklung eine Sicherheitskultur im Unternehmen pflegen.
In dieser Rolle geht es bei meiner Arbeit viel um Schulungen. Ich helfe Engineering-Teams bei der Entwicklung sichererer Produkte mit einer Toolbox, die als Axis Security Development Model oder kurz ASDM bezeichnet wird. Sie umfasst unter anderem die Modellierung von Bedrohungsszenarien, Schwachstellen-Scanning und Penetrationstests.
Ich komme gerne ziemlich früh ins Büro, meistens um 7 Uhr, wenn alles noch ruhig ist. Ich überprüfe meinen Posteingang und meinen Kalender und bereite mich auf alle geplanten Meetings vor, damit ich bestens für den Tag gewappnet bin. Danach mache ich um Punkt 8:30 Uhr eine kleine Kaffeepause mit meinen Kollegen. Wir sind gerne als Erste an der Reihe, wenn der Kaffee serviert wird.
Der Rest des Tags kann sehr stark variieren. An manchen Tagen habe ich viele Meetings, mit wöchentlichen Abstimmungen, Planungsgesprächen oder Übereinkünften darüber, welche Maßnahmen zu ergreifen sind und wer sie umsetzt. Ich habe viel Eigenverantwortung bei der Planung meiner Arbeit, was mir gut gefällt. An Tagen, an denen ich nicht mit Besprechungen ausgelastet bin, nutze ich die Zeit daher meist dazu, mich über die neuesten Trends in der Sicherheitsbranche zu informieren. Einer der interessantesten Aspekte meines Job ist, dass ich im gesamten Unternehmen arbeiten kann. Meine Tätigkeit im Bereich der Cybersicherheit ist nicht auf mein eigenes Team oder SSG beschränkt. Ich arbeite im gesamten Entwicklungsbereich, denn die ASDM-Toolbox ist für alle gedacht, die Software entwickeln. Zudem bietet meine Arbeit mitunter auch Reisemöglichkeiten, etwa zum UITP Cybersecurity Committee.
Ich würde Axis mit den Worten entspannt, herausfordernd und hilfsbereit beschreiben. Es fühlt sich einfach entspannt an, morgens ins Büro zu kommen. Wir haben zwar oft viel zu tun, aber ich würde sagen, dass wir uns normalerweise nicht gestresst fühlen. Die Kollegen nehmen sich immer Zeit für dich, wenn du sie brauchst, und wenn man etwas nicht versteht oder Hilfe benötigt, kann man das ruhig sagen. Wir alle nehmen unsere Arbeit sehr ernst und wollen Leistung erbringen, und Lernen und Lehren ist immer eine lockere Angelegenheit. Das trägt zum insgesamt entspannten Umfeld bei.
Es ist aber auch herausfordernd. Meine Arbeit hier hat mich schon immer gefordert, und ich finde es wichtig, dass man dieses Gefühl hat, damit man sich persönlich und beruflich weiterentwickeln kann. Da meine Rolle die Cybersicherheit unserer Produkte umfasst, komme ich hier bei Axis mit allen Teams in Kontakt, die Software entwickeln. Daher besteht immer die Herausforderung, eine Lösung zu finden, die über die große Bandbreite an Produkten hinweg funktioniert, aber es ist eine Herausforderung, die mir Spaß macht.
Jeder Kollege hier bei Axis ist außerdem sehr hilfsbereit. Man ist bereit, sich Zeit zu nehmen, um sich gegenseitig auszuhelfen, und eine Kaffeepause einzulegen, wenn jemand Hilfe, Unterstützung oder Rat benötigt. Es ist schön, sich mit Menschen auszutauschen und das Gefühl zu haben, dass man sich gegenseitig hilft. Da jeder, den ich hier treffe, so hilfsbereit ist, möchte ich anderen gegenüber genauso hilfsbereit sein. Das ist Teil unserer Kultur hier. Darüber hinaus kommen regelmäßig Studierende von Universitäten im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten zu uns. Es ist toll, Einblicke und Perspektiven mit ihnen auszutauschen und sich gegenseitig zu helfen, um die Innovationskraft und neue Ideen zu fördern.
Für mich bedeutet Work-Life-Balance, dass ich arbeite, um zu leben, und nicht lebe, um zu arbeiten. Ich finde die Möglichkeit sehr angenehm, meine Arbeit so einzuplanen, wie es mir am besten passt – aber auch meinen Kollegen und Axis insgesamt. Bei Bedarf kann ich auch im Homeoffice arbeiten, was mir im Allgemeinen hilft, wenn ich aus persönlichen Gründen zu Hause sein muss.
Ich habe keine bestimmte Person, die mich inspiriert. Ich lasse mich lieber von den Menschen um mich herum inspirieren. Wenn jemand etwas sehr gut kann, etwa in der Öffentlichkeit sprechen oder Probleme lösen, kann das oft inspirierend sein. Ich selbst versuche, jemand zu sein, der Inspiration für andere sein kann. Es ist auch sehr wichtig, sich selbst Inspiration zu sein. Stolz auf das zu sein, was man tut, und rückblickend sagen zu können: „Wow, das habe ich erreicht“. Wenn du stolz auf dich selbst sein kannst, kannst du auch andere inspirieren.
Wartet Ihr neuer Traumberuf
vielleicht schon auf Sie?