Unternehmensgeschichte

Die Axis Story

Wahrer Unternehmergeist und hohe Standards

Axis Communications wurde 1984 von Mikael Karlsson, Martin Gren und Keith Bloodworth gegründet. Im Jahre zuvor hatten Mikael Karlsson and Martin Gren Karlsson & Gren Firmware gegründet, doch nach der Begegnung mit Keith Bloodworth kam es zur Gründung von Axis Communications. Martin war der Ingenieur mit Produktweitblick, Mikael der Betriebswirtschaftler und Keith gab dem Unternehmen den Namen Axis und entwickelte das indirekte Vertriebsmodell.

Auf Grundlage des Geschäftsmodels wurde Axis der Weltmarktführer für Netzwerkkameras und Videoencoder. Heute treiben wie die Entwicklung im Bereich Netzwerkvideo voran, bieten eine Vielzahl an Netzwerkvideoprodukten an und fertigen Produkte für das Internet of Security Things, die die Einsatzmöglichkeiten von IP-Netzwerken erweitern.

Unsere Meilensteine

Die uns prägenden Momente

1984 bis 1990 – Druckerserver für Mainframe-Computer und Minicomputer von IBM
Unser erstes Produkt war ein Protokollkonverter, mit dem PC-Drucker an Netzwerke mit dem IBM Mainframe 3270 angeschlossen werden konnten. Obwohl wir diesen Markt als letzte betraten, stiegen wir weltweit zur Nummer Zwei auf, denn unsere Produkte waren innovativ und wir waren die einzigen, die sich in dieser Branche durch Loyalität zu ihren Geschäftspartnern auszeichneten. Zu dieser Zeit eröffneten wir auch die erste Niederlassung in den USA.

Damals redeten alle über das Ende der Mainframes von IBM. Das Unternehmen war gerade erst gegründet worden und auf das Drucken über IBM-Mainframes ausgerichtet. Uns wurde klar, dass wir innovativ sein mussten und schufen deshalb innerhalb des Unternehmens ein sehr offenes und innovatives Feld, auf dem neue Ideen getestet werden konnten.

1990 bis 1995 – Führend in der Netzwerktechnologie für Drucker
Während der Entstehungsphase des Internets waren wir die Pioniere der Netzwerkkonnektivität. Mit unserem Fokus auf Druckerserver mit TCP/IP und später auch weiteren Protokollen – eine branchenweite Neuheit von Axis – expandierten wir schnell. Wir brachten unseren ersten ETRAX®-Chip sowie eingebettete Geräte mit Interzugang auf den Markt, eröffneten Niederlassungen in Asien und stiegen zur Nummer Zwei der Branche auf. 

1995 bis 1998 – Netzwerkzugriff auf alles – ThinServer-Technologie
Wir konzentrierten uns auf smartere Netzwerke, über die mehr und mehr Hardware einfach und wirtschaftlich über IP verbunden werden konnte. Wir beschlossen, ausschließlich mit offenen Standards zu arbeiten und proprietäre Protokolle zu vermeiden.

1995 haben wir erfolgreich eine optische Netzwerkspeicherlösung auf den Markt gebracht und uns zum weltweit führenden Anbieter in dieser Kategorie entwickelt. Wir gaben dieser Technologie den Namen ThinServer, die heute weltweit als das Internet of Things (IoT) bekannt ist. Damit hatten wir einen Trend ausgelöst, der seiner Zeit 20 Jahre voraus war.

Whitepaper zum Thema: 

1996 – Die weltweite erste Netzwerkkamera
Als nächstes erreichten wir einen unserer größten Meilensteine – wir entwickelten die weltweit erste Netzwerkkamera, Neteye 200. Sie revolutionierte die Branche, denn die bisher analoge Videoüberwachung wurde durch sie digital. Gleichermaßen wichtig war unsere Entscheidung, unser indirektes Vertriebsmodell beizubehalten, das ebenfalls die Videoüberwachungsbranche transformierte. Wir entwickelten die weltweit erste Netzwerkkamera nicht etwa weil wir mit der Videoüberwachungsbranche vertraut waren, sondern weil wir sie entwickeln konnten. Ursprünglich benannten wir den Markt Light Surveillance, Einsatzgebiete, die nicht mehr als drei Bilder pro Minute erforderten, denn das war unsere damalige Leistungsgrenze und mithin geeignet für Bohrplattformen und die Branchen Öl und Gas. Die Neteye 200 überwachte das Meer auf Ölteppichbildung und übertrug zweimal am Tag per Webschnittstelle Videoaufzeichnungen – die dem Kunden zwei Flüge pro Tag ersparten!

Die Neteye 200 wurde erstmals auf der N+I-Messe in Atlanta vorgestellt. Und einer unserer allerersten Kunden war ein gewisser Herr Steve Wozniak, der für Apple zwei der ursprünglichen Neteyes orderte. Die Kamera erhielt mehrere Branchenauszeichnungen.

1998 – Der weltweit erste Videoencoder
Beim Vermarkten der Neteye 200 wurde uns klar, dass die Kunden sie zwar mochten, aber dass ihre Bestandkameras analog waren, die nicht durch die Neteye ersetzt werden konnten. Deshalb erweiterten wir die IP-Konnektivität auf weitere Hardwaretypen wie den ersten Videoencoder (1998). Die Videoencoder waren ein gewaltiger Meilenstein, denn mit ihnen ließen sich Bestandsüberwachungssysteme in die neueste IP-Technologie integrieren. Da unsere ersten Netzwerkvideoprodukte nicht sonderlich leistungsstark waren, investierten wir auch in unseren ersten Videochip, den ARTPEC-1. 

1999 – Die Axis 2100 setzt den Standard für moderne Netzwerkkameras
Ein weiterer größerer Meilenstein war die Einführung der damals beliebtesten Netzwerkkamera der Welt, der AXIS 2100, die für fünf aufeinanderfolgende Jahre die Spitzenposition einnahm. Bei dieser Kamera wurde erstmals unser Videochip (ARTPEC-1) unter Eigenmarke verwendet und das Betriebssystem Linux für eingebettete Produkte eingesetzt, was den Standard für das Entwickeln von Netzwerkprodukten vorgab.

Um den Vertrieb von Netzwerkvideo zu fördern, führten wir im Jahr 2000 das erste Partnerprogramm der Branche das ein.

Die AXIS 2130 PTZ Network Camera ermöglichte mit ihren Funktionen Schwenken, Neigen und Zoomen das Überwachen weiträumiger Bereiche mit hoher Detailgenauigkeit und hob damit die Überwachung auf eine neue Ebene. Sie wurde gemeinsam von Axis und Canon entwickelt. Canon lieferte die Mechanik und Axis den Videoencoder mit unserem ARTPEC-Chip. In diesem Jahr traten erstmals ernstzunehmende Konkurrenten mit Netzwerkkameras auf dem Markt auf. Die Technologie war damit etabliert und wurde von Branchenexperten analysiert.

2002 bis 2010 – Eine Zeit der Innovationen
Im Jahre 2002 hatten wir uns erfolgreich von einem Spezialunternehmen für Konnektivität zum Weltmarktführer des Netzwerkvideomarktes entwickelt. Wir kombinierten unser Wissen im Entwickeln von Kerntechnologien und zentralen Produkten mit dem Ansatz offener Standards, einem starken Geschäftsmodell und wichtigen Partnerschaften.

Im Jahr 2004 führten wird das Axis Partner Program ein, stellten die erste Netzwerkkamera mit Power over Ethernet (PoE) sowie MPEG-4-Komprimierung und auch die erste Netzwerkkamera mit der Auflösung HDTV vor.

2010 bis 2014 – Global acclaim
Im Jahr 2010 eine weitere weltweite Axis-Premiere – die Wärmebildkamera. Gefolgt im Jahr 2011 von der revolutionären Lightfinder-Kamera – die lichtempfindlichste Kamera der Welt, die selbst bei Dunkelheit noch Farben erfasst. Im Jahr 2012 bekam wurde der Lightfinder der Wall Street Journal Technology Innovation Award verliehen. Im Jahr darauf – und zurück zu den Ursprüngen – brachten wir in einer neuen Generation intelligente Geräte und das Internet zusammen AXIS A1001 war das erste Produkt, mit dem wir uns auf dem Markt für Zugangskontrolle vorstellten. Damit haben damit die Möglichkeit wahrgenommen, weiteren Märkten die Netzwerktechnologie zu eröffnen. Wir nennen es das Internet der Sicherheitsdinge.

Ab 2015
Im Februar 2015 machte Canon Inc. ein öffentliches Angebot, alle umlaufenden Aktien von Axis zu erwerben. Heute ist Canon Hauptanteilseigner. Innerhalb der Canon-Gruppe agieren wir als eigenständiges Unternehmen und bieten unseren Kunden über unser globales Partnernetzwerk weiterhin einen hohen Mehrwert.

Jetzt konzentrieren wir uns auf den nächsten Innvovationsschub. Unsere Netzwerkkameras erbringen auf den Gebieten Lichtempfindlichkeit, Dynamik, Farbwiedergabe und Auflösung stetig stärkere Leistung. Auch agieren wir bereits erfolgreich in neuen Märkten, so etwa im Internet der Dinge mit Zugangskontrollsystemen, Hornlautsprechern für Netzwerke und IP-Video-Türstationen. Neue, innovative und intelligente Lösungen zu entwickeln, die den Anforderungen unserer Kunden entsprechen – das ist unsere Vision. Und wir werden unser Produktportfolio kontinierlich erweitern, um genau das zu erreichen. 

Axis Meilensteine

Martin Gren

Mikael Karlsson