Der unauffällige Begleiter

Um die Sicherheit für ihre Fahrgäste weiter zu verbessern, haben sich die Stadtwerke München (SWM)/Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) für ein umfassendes mobiles Videoüberwachungssystem entschieden

“Der sukzessive Ausbau der Videoüberwachung in den Münchner U-Bahnen, Bussen und Trambahnen durch SWM/MVG wird von der Münchner Polizei begrüßt. Neben dem präventiven Aspekt, also der Verhinderung von Straftaten, leistet die Videoüberwachung auch einen unverzichtbaren Beitrag zur Aufklärung von Straftaten und Identifizierung von Tätern. Je besser das Bildmaterial ist, umso erfolgversprechender sind Fahndungs- und Identifizierungsmaßnahmen.“ Harald Pickert, Leiter der Abteilung Verbrechensbekämpfung des Polizeipräsidiums München.

Anforderung

Die MVG verfügt über eines der modernsten Verkehrssysteme der Welt. Auf Bus- und Trambahnlinien und auf sechs U-Bahn-Linien mit einem Streckennetz von 95 Kilometern Länge, 100 Bahnhöfen und rund 580 U-Bahn-Wagen werden jährlich über 500 Millionen Fahrgäste befördert. Anfang 2008 erfolgte eine Ausschreibung für die Ausrüstung der U-Bahn-Züge und Straßenbahnen mit einer Videoüberwachungsanlage. Die besondere Anforderung dabei war, dass die Lösung komplett über Ethernet laufen soll und damit in das bestehende Ethernet der Zugein-heiten integriert werden kann“, erklärt Kurt Stern, Leiter Verkehrstelematik der Stadtwerke München GmbH/MVG.

Lösung

Das Münchner Unternehmen Indanet erhielt den Zuschlag und wurde beauftragt, 358 U-Bahn-Wagen und 88 Straßenbahnen mit einem digitalen Videoüberwachungssystem auszurüsten. Zum Gesamtsystem, bestehend aus einem Ethernet-Kommunikationsnetz, dem Netzwerk-Recorder mit separatem Speichermedium, Kameras und Auswertestationen, steuert Axis als Partner von Indanet die Netzwerk-Kameras bei. Jürgen Fuchs, als Prokurist verantwortlich für Business Development bei Indanet, beschreibt die Auswahlkriterien für die Kameras folgendermaßen: „Für unseren Kunden wollten wir eine kompakte, robuste IP-Kamera mit Bahnzulassung, die einfach zu installieren und zu konfigurieren ist. Natürlich muss sie eine qualitativ hochwertige Videodatenaufzeichnung für die gerichtsverwertbare Täteridentifikation unterstützen. Dabei soll die Kamera zwei unabhängige Datenströme liefern können: einen MPEG4-komprimierten Strom, der von unserem Netzwerk-Recorder aufgenommen und abgespeichert wird, sowie einen MJPEG-Strom für die eventuelle LiveÜbertragung mittels Datenfunksystem vom Fahrzeug in die Leitstelle.“

Ergebnis

Axis hat für diesen Großauftrag eine spezielle Kamera im Portfolio, die AXIS M3113-R. Die handtellergroße Netzwerk-Kamera zeichnet sich durch ihre Robustheit aus und liefert trotz der Erschütterungen und der hohen Feuchtigkeit in Massentransportmitteln digitale Videobilder in hoher Qualität.

Weitere Links

AXIS M3113-R Netzwerk-Kamera
Transport

Partner

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