Body Worn-Kameras erhöhen die Sicherheit und Rechenschaftspflicht der Polizei
Ashby Police Department stattet Beamte mit Axis Body Worn-Kameras aus, um einen besseren Schutz und eine zuverlässige Beweisaufnahme zu gewährleisten. Videos von Vorfällen erhöhen das Vertrauen der Öffentlichkeit und reduzieren die betrieblichen und rechtlichen Risiken der Polizeibehörde.
Das Ashby Police Department betreut eine kleine Gemeinde
Das Ashby Police Department arbeitet wie viele kleinere Strafverfolgungsbehörden im ganzen Land mit begrenztem Personal und Budget. Trotz ihrer Größe sieht es sich denselben steigenden Erwartungen hinsichtlich größerer Rechenschaftspflicht, nachweisbarer Dokumentation und der Sicherheit der Beamten gegenüber wie größere Behörden.
Zu diesem Zweck musste das Ashby Police Department den Betrieb der Abteilung modernisieren. Als die Gewerkschaft der Polizeibeamten im Streifendienst Ashby Police Chief Derek Pepple anwies, seine Beamten mit Body Worn-Kameras auszustatten, sah er dies als Gelegenheit, diesen Prozess einzuleiten. Um das Programm zu finanzieren, bat er sein Verwaltungspersonal, einen Zuschuss zu finden, der die Investition finanzieren würde.
„Mir war klar, dass Body Worn-Kameras großartige Instrumente für die Sicherheit von Beamten sein und aussagekräftige forensische Beweise vor Gericht liefern würden“, sagt Chief Pepple. „Darüber hinaus war ich der Meinung, dass es Beamten helfen würde, genauere Vorfallsberichte zu verfassen, wenn sie dieses Video zusammen mit ihren Notizen ansehen würden.“
Body Worn-Lösungen für die Polizeiarbeit in der Praxis
Chief Pepple arbeitete mit BCM Controls, einem Anbieter von Sicherheitssystemen und Axis Partner, zusammen, um ein vollständig integriertes Axis Body Worn-Kamerasystem zu entwickeln, das den wichtigsten Prioritäten entsprach:
- Zuverlässigkeit unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen
- Hochwertige Video- und Audioaufzeichnungen für Beweiszwecke
- Einfache Aktivierung durch Beamte in dynamischen Situationen
- Skalierbarkeit bei sich ändernden Anforderungen und Budgets.
„Der Preis war zwar ein Faktor, aber was uns wirklich von Axis Kameras überzeugte, war die Bildqualität der Body Worn-Kameras, ihre Robustheit und wie einfach sie zu bedienen waren“, sagt Chief Pepple. „Axis hat uns ein paar Body Worn-Kameras und einen Server auf Testbasis ausgeliehen und die Beamten waren begeistert.“
Automatische Aktivierung senkt Risiken und verbessert die Rechenschaftspflicht
In der Regel aktivieren Beamte ihre Body Worn-Kameras manuell, während sie auf Streife sind. In Krisensituationen kann es jedoch vorkommen, dass Polizeibeamte aus Gründen der persönlichen Sicherheit nicht in der Lage sind, ihre Kamera manuell zu aktivieren. Um dies zu verhindern, hat BCM zusätzliche Sicherheitsfunktionen integriert, die in angespannten Situationen automatisch die Aufzeichnung auslösen.
„Ein wichtiger Bestandteil der Body Worn-Kameralösung ist die automatische Aktivierungsfunktion der Kameras“, sagt Steve Feinberg, Präsident von BCM Controls. „Sie erhöht nicht nur die Sicherheit der Beamten, sondern stellt auch sicher, dass kritische Vorfälle auch in stressigen Situationen konsistent erfasst werden. Diese Technologie hilft der Polizeibehörde auch, Risiken zu bewältigen und die Beweisintegrität zu stärken.“
Die Kamera jedes Beamten verbindet sich mit einem Yardarm Halfter-Sensor und über Bluetooth mit dem Whelen Siren System in seinem Polizei-Streifenwagen. „Der Halfter-Sensor sorgt dafür, dass die Body Worn-Kamera eines Beamten automatisch mit der Aufzeichnung beginnt, wenn ein Beamter seine Schusswaffe herauszieht“, erklärt Feinberg. Die Bodycam wird außerdem automatisch aktiviert, wenn die Einsatzkraft die Warnleuchten und die Sirene des Streifenwagens einschaltet oder wenn ein Streifenwagen in der Nähe mit eingeschalteten Warnleuchten und Sirene steht oder fährt.
Die verschiedenen automatischen Aktivierungsfunktionen des Systems geben Chief Pepple die Gewissheit, dass selbst in hektischen Einsatzsituationen – wenn eine Polizeibeamtin oder ein Polizeibeamter zu sehr abgelenkt ist, um die Bodycam manuell einzuschalten – keine entscheidenden Videoaufnahmen als Beweismittel verloren gehen. „Es ist ein großartiger Schutz für unsere Beamten und stellt sicher, dass wir eine zuverlässige Aufzeichnung der Ereignisse erfassen“, sagt Chief Pepple.
Vereinfachter Betrieb, viel Raum für Wachstum
Das Ziel von BCM Control war es, dem Ashby Police Department Unternehmensfunktionen ohne betriebliche Komplexität zur Verfügung zu stellen. Die von ihnen gelieferte Lösung integrierte die Axis Body Worn-Kameras mit einer unterstützenden Netzwerk-Infrastruktur für einfache Speicherung und Verwaltung von Videos sowie der Möglichkeit zukünftiger Erweiterungen.
Die Videoverwaltung erfordert nur minimalen Aufwand seitens der Beamten. Am Ende der Schicht stellen sie ihre Kameras einfach in die Dockingstation, wodurch das Video automatisch auf den Server hochgeladen wird. Gleichzeitig lädt die Dockingstation die Kamera auf und bereitet sie auf die nächste Schicht vor.
„Die Lösung ist so einfach zu bedienen, dass sie für unsere Beamten nicht viel Schulungsaufwand erforderte“, sagt Chief Pepple. „Und jetzt, da sie aktiv im Einsatz ist, können sie mehr Zeit ihrer täglichen Polizeiarbeit widmen.“
Da Chief Pepple stets vorausschauend denkt, wandte er sich an BCM, um weitere Möglichkeiten zu finden, wie die Polizei von der neuen Body Worn-Kameralösung profitieren könnte.
„Wir empfahlen der Polizeibehörde, Beamte im Streifendienst mit dem robusten AXIS W120-Modell auszustatten, da diese Version auch Mobilfunkverbindungen unterstützt“, berichtet Feinberg. „Wenn das Ashby Police Department diese Funktion nutzen kann, werden Beamte in der Lage sein, während der Aufzeichnung Videos live an die Zentrale zu übertragen, insbesondere wenn es wichtig ist, dass die Lage von Personen mitverfolgt wird, die sich nicht vor Ort befinden.“
Chief Pepple glaubt, dass Mobilfunkkonnektivität ein echter Vorteil für die Polizei sein könnte, da sie Disponenten dabei hilft, Situationen vor Ort besser zu beurteilen und bei Bedarf schnell zusätzliche Ressourcen anzufordern.
Integration von Sicherheitslösungen für Straße und Büro
Chief Pepple merkte an, dass die Beamten sich so schnell an die Lösung gewöhnen konnten, als die Behörde Body Worn-Kameras einführte, weil sie bereits mit der Axis Technologie vertraut waren. „Als die Polizeidirektion in das neue öffentliche Sicherheitsgebäude der Stadt umzog, installierten wir Axis Sicherheitskameras überall – in den öffentlichen Bereichen, im Verhörraum und sogar in unseren beiden Arrestzellen“, sagt Chief Pepple.
„Wir können alle Sicherheitskameras im Gebäude von einem Computerbildschirm aus einsehen. Mit einem Klick wird das Video abgespielt. Als wir die Axis Body Worn-Kameras in unsere AXIS Camera Station integrierten, konnten wir über denselben Bildschirm darauf zugreifen. Jetzt haben wir eine nahtlose End-to-End-Sicherheitslösung von der Straße bis ins Büro.“
Polizeichef Pepple weist darauf hin, dass die End-to-End-Sicherheitslösung nicht nur den Zeitaufwand für die Schulung der Beamten im Umgang mit der Technologie reduziert, sondern auch die Betriebs- und Wartungsprobleme minimiert, die die Behörde andernfalls belasten würden, wenn sie zwei unterschiedliche Systeme verwalten müsste.
Bessere Ergebnisse vor Ort und vor Gericht
Seit der Einführung des Systems hat das Ashby Police Department messbare Verbesserungen bei den Interaktionen der Beamten und der Lösung von Fällen festgestellt.
- Deeskalation: Beamten fällt auf, dass Menschen sich kooperativer verhalten, sobald sie wissen, dass sie aufgezeichnet werden.
- Dokumentation: Hochwertige Aufnahmen unterstützen eine genauere Berichterstattung und Beweisaufnahme.
- Effizienz der Verfahrensentscheidung: Videoaufnahmen haben zu einer schnelleren Klärung der Fälle geführt, da Verdächtige nun eher bereit sind, sich bereits in einem frühen Stadium des Verfahrens schuldig zu bekennen.
"Wenn Fälle vor Gericht gehen und wir Body Worn-Aufnahmen präsentieren, werden viele Fälle sofort gelöst. Das hat sich erheblich auf unsere Fallzahlen ausgewirkt“, berichtet Chief Pepple.
Unüblicher Einsatz von Body Worn-Kameras
Ohne Budget für herkömmliche Dashboard-Kamerasysteme in ihren Streifenwagen haben die Beamten von Ashby kreative Möglichkeiten gefunden, ihre Body Worn-Kameras zur Aufzeichnung von Aufnahmen während der Verfolgung zu verwenden.
Chief Pepple erzählt von einem Fall, bei dem er ein Paar Motorräder durch die Stadt rasen sah. „Ich wollte den Lichtbalken erst einschalten, nachdem ich mich genug genähert hatte, um die Kennzeichen zu erkennen“, sagt Chief Pepple. „Also schaltete ich meine Body Worn-Kamera ein. Und weil sie mit einem Magneten ausgestattet ist, konnte ich sie am mobilen Datenterminal am Armaturenbrett des Streifenwagens befestigen und sie so positionieren, dass sie das gesamte Geschehen durch die Frontscheibe aufzeichnete.“
Chief Pepple verfolgte die Motorradfahrer bis in die nächste Stadt, schaltete das Licht auf seinem Streifenwagen ein forderte einen der Fahrer zum Anhalten an. Der zweite Motorradfahrer beschleunigte, wurde aber schließlich von einem anderen Beamten angehalten und verhaftet.
Rechenschaftspflicht ist keine Einbahnstraße
Als Augenzeugen von Ereignissen helfen Body Worn-Kameras der Polizei, alle Beteiligten für ihre Handlungen zur Rechenschaft zu ziehen: Verbrecher und Beamte gleichermaßen. Chief Pepple prüft regelmäßig die Aufnahmen der Body Worn-Kameras der Beamten. „Wenn eine Beschwerde gegen einen Beamten auf meinem Schreibtisch landet, überprüfe ich automatisch die Body Worn-Aufnahmen, um festzustellen, ob sie berechtigt ist“, erklärt Chief Pepple.
Wenn Sie jemanden anhalten und ihm sagen, dass sie ihn mit der Body Worn-Kamera aufzeichnen, sehen Sie, wie sich sein gesamtes Verhalten ändert. Menschen werden in der Regel viel höflicher.
Bei der Verfassung von Vorfallberichten greifen Beamte auf ihre eigenen Kameraaufnahmen zurück, um Details zu überprüfen. Dies gibt ihnen auch die Möglichkeit, ihre eigenen Reaktionen auf Ereignisse zu überprüfen und aus diesen realen Erfahrungen zu lernen.
Chief Pepple stellt fest, dass diese doppelte Rechenschaftspflicht zu Leistungs- und Sicherheitsverbesserungen in der gesamten Polizeibehörde geführt hat.
Body Worn-Kameras: effektive und erschwingliche Tools für die Polizei
Der durchdachte Einsatz von Body Worn-Kameras durch das Ashby Police Department zeigt, wie kleinere Behörden auch bei begrenzten Budgets fortschrittlichen Polizeidienst erbringen können. Chief Pepple stellt fest, dass die Kameras nicht nur die Sicherheit der Beamten erhöhen, sondern auch dazu beitragen, das Vertrauen der Öffentlichkeit zu stärken und gleichzeitig die betrieblichen und rechtlichen Risiken der Polzeidienststelle zu reduzieren.
„Dieser Ansatz kann ein Entwurf für andere kleine Strafverfolgungsbehörden sein, die ihre Einrichtung modernisieren möchten, ohne die Kosten und Komplexität, die typischerweise Lösungen dieser Größenordnung verbunden sind“, so Feinberg.