Axis body worn camera held out by officer
Städte

Verbesserte Polizeiarbeit dank Bodycams

Organisation: Polizeibehörde von Billerica
Standort: Billerica, Massachusetts (USA), Vereinigte Staaten von Amerika
Kundenbedürfnis: Operative Effizienz, Öffentliche Sicherheit, Erfassung von Vorfällen oder Verstößen, Business Intelligence
Billerica, Massachusetts (USA), Vereinigte Staaten von Amerika, 

Durch die Integration von Axis Body Worn-Kameras in ein rechnergestütztes Betriebsleitsystem verbesserte die Polizeibehörde von Billerica (USA) Transparenz und Rechenschaftspflicht, optimierte die Beweismittelverwaltung und reduzierte den manuellen Aufwand.


Exterior of police department door

Polizeiarbeit in der Gemeinde von Billerica

Das Billerica Police Department (BPD) betreut mit 66 Beamten, die sich Professionalität, Verantwortlichkeit und öffentlichem Vertrauen verpflichtet fühlen, eine Gemeinde von rund 43.000 Einwohnern in Billerica, Massachusetts, USA. Angesichts wachsender Erwartungen an Transparenz erkannte die Behördenleitung, dass für die moderne Polizeiarbeit Technologie erforderlich ist, die sowohl Beamte als auch die Öffentlichkeit schützt und gleichzeitig das Vertrauen bei den täglichen Begegnungen stärkt.

Die Behörde hatte bereits Netzwerk-Video in kommunalen Gebäuden und öffentlichen Bereichen eingesetzt und damit eine solide technologische Grundlage geschaffen. Das BPD setzt zudem Axis Technologie als Teil ihres umfassenderen Sicherheitsökosystems ein, darunter Zutrittskontrollen, die Türereignisse mit Videoaufnahmen verknüpfen, um im Auge zu behalten, welche Person zu welchem Zeitpunkt gesicherte Einrichtungen betritt. Im Zuge der Auswertung von Bodycams suchte die Behördenleitung nach einer Lösung, die sich nahtlos in die vorhandene Sicherheitsumgebung integrieren lässt, den Verwaltungsaufwand reduziert, Beamte vor Ort unterstützt und Arbeitsabläufe hinter den Kulissen vereinfacht.

„Wir sind eine Polizeibehörde des 21. Jahrhunderts“, meint Polizeichef Roy Frost. „Und um unsere Worte auch in Taten umzusetzen, waren Bodycams für uns von entscheidender Bedeutung … die Vorteile der Ereigniskategorisierung und der Integrierbarkeit in unser CAD-System schafften Abhilfe bei Vorgehensweisen, die anderenfalls oftmals langsam und umständlich wären. Dank der Techniker von Axis funktioniert unser System reibungslos und effizient.“

Officer at desk looking at monitor

Bodycams stärken Sicherheit, Vertrauen und vieles mehr

Für das BPD ging es bei der Einführung von Bodycams nicht nur um die Aufzeichnung von Interaktionen. Ziel war es, die Sicherheit der Polizeibeamten zu stärken, das Vertrauen der Gemeinde auszubauen und sicherzustellen, dass zuverlässige Bodycam-Aufnahmen im Bedarfsfall schnell abrufbar sind. In angespannten oder komplexen Situationen schützt eine klare Dokumentation sowohl Öffentlichkeit als auch Polizisten, indem objektive Aufzeichnungen von Ereignissen gemacht werden. Solche Videoaufnahmen können darüber hinaus als wertvolle Schulungsressource dienen und Beamten dabei helfen, die Entscheidungsfindung, Deeskalationstechniken und taktisches Bewusstsein zu fördern.  

Die Behördenleitung wollte zudem den Zeitaufwand senken, den Beamte für die Verwaltung von Videomaterial aufbringen. In vielen Behörden müssen Bodycam-Aufnahmen manuell gekennzeichnet und Vorfallberichten zugeordnet werden, was zusätzlichen Arbeitsaufwand bedeutet und die Fehleranfälligkeit erhöht. Das BPD suchte nach einem System, das die Dokumentation vereinfacht statt verkompliziert, damit Beamte mehr Zeit in der Gemeinde und weniger Zeit am Computer verbringen.

Photo of gear on officers chest including body worn camera

Geringerer manueller Videoverwaltungsaufwand dank CAD

Ohne Integration kann die Video-Verwaltung zu einem völlig separaten Arbeitsablauf werden. Aufnahmen müssen von Polizeibeamten kategorisiert, von Vorgesetzten überprüft und von Aufzeichnungspersonal für die gerichtliche Beweismittelerhebung abgerufen werden. Auf Dauer kann dieser fragmentierte Ansatz die Ermittlungsarbeit verlangsamen und die interne Arbeitsbelastung erhöhen. Das Ziel des BPD war klar: Bodycam-Aufnahmen sollen nahtlos mit Einsatzdaten verknüpft werden anhand eines automatisierten Prozesses, bei dem CAD-Metadaten mit Videoaufnahmen abgeglichen werden, sobald die Kamera angedockt und das Material hochgeladen ist, und zwar ganz ohne manuellen Eingriff. 

Anstatt von Beamten zu verlangen, jedes Video manuell mit Anruftyp, Vorgangsnummer, Vorfalldetails und Aufbewahrungsfrist zu versehen, übernimmt die CAD-Integration diese Zuordnung automatisch. Durch den weitgehenden Wegfall der manuellen Kennzeichnung kann die Behörde über alle Schichten und Beamten hinweg die Genauigkeit verbessern, die Beweismittelkette stärken und einen konsistenteren Dokumentationsprozess schaffen.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, arbeitete das BPD mit dem Axis Partner Cross Camera Controls Inc. daran, ein integriertes System zu entwickeln, das Bodycam-, Einsatz- und Videoverwaltungsabläufe miteinander verbindet. Die dabei vorgenommenen Automatisierungen bieten folgende Vorteile:

●    Schnellere Beweisaufnahme
●    Genaue Aufbewahrungszeitpläne
●    Reduzierter Verwaltungsaufwand
●    Verbesserte Aufzeichnungsverarbeitung

„Ich bin mit der CAD-Integration sehr zufrieden“, meint Polizeichef Frost und bezeichnet sie als wahren „Game Changer“.

„Das ist ein wirklicher Fortschritt, dank dem unsere Beamten ihre Arbeit einfacher erledigen können und sich nicht mehr um zeitaufwändige Kategorisierungen kümmern müssen.“

Wir sind eine Polizeibehörde des 21. Jahrhunderts. Und um unsere Worte auch in Taten umzusetzen, waren Bodycams für uns von entscheidender Bedeutung … die Vorteile der Ereigniskategorisierung und der Integrierbarkeit in unser CAD-System schafften Abhilfe bei Vorgehensweisen, die anderenfalls oftmals langsam und umständlich wären. Dank der Techniker von Axis funktioniert unser System reibungslos und effizient.
Roy Frost
Polizeichef

Klarere Beweislage dank Bodycams

Seit der Einführung von Bodycams haben Aufnahmen als Beweismittel in Situationen Klarheit geschaffen, für die andernfalls widersprüchliche Aussagen gelten würden.

In einem Fall mussten Einsatzbeamte im Nachhinein nachweisen, dass sie sich vor dem Betreten einer Wohnung ordnungsgemäß angekündigt hatten. Videoaufnahmen von mehreren Bodycams bestätigten, dass die Ankündigungen mehrfach erfolgten und die Beamten professionell aufgetreten sind. Dadurch war eine schnelle und transparente Klärung der Beschwerde möglich.

Officer with citizen and car in background

Bei einem weiteren Vorfall, bei dem eine Person festgenommen wurde, dokumentierten die Aufnahmen den genauen Ablauf dieser angespannten Situation. Nachdem die betreffende Person die Polizeianweisungen nicht befolgt hatte und in Gewahrsam genommen wurde, meldete sie eine Verletzung. Nach Sichtung des Bodycam-Beweismaterials bestanden keine Zweifel, dass alle Einsatzkräfte richtlinienkonform und situationsgerecht gehandelt hatten. 

„Die Kameras zeigten ganz klar auf, wie die Beamten die Person ergriffen haben, wie sie sich angekündigt haben und wie sich der gesamte Vorgang abgespielt hat", sagt Polizeichef Frost.

Vor Bodycams mussten interne Überprüfungen vor allem auf schriftliche Berichte und Zeugenaussagen zurückgreifen. Videoaufzeichnungen vermitteln nunmehr Details, die zuvor einfach nicht zu haben waren, Untersuchungsergebnisse untermauern und bei der Öffentlichkeit für begründetes Vertrauen in das Resultat zu sorgen.

Verbesserte Polizeiarbeit durch automatische Aktivierung

Zur weiteren Optimierung der Polizeiarbeit hat Cross Camera Controls, Inc. dem BPD bei der Implementierung von fahrzeuginternen Aktivierungskits geholfen, die Bodycams von Polizeibeamten automatisch einschalten, sobald die Einsatzlichter aktiviert werden.

„Wenn die Sirene aktiviert wird, stellt das Gerät im Fahrzeug eine Bluetooth-Verbindung her, die dann automatisch die Bodycam einschaltet“, erklärt Thomas Lienhard, Präsident von Cross Camera Controls. „Somit braucht der Beamte nicht mehr gleichzeitig das Fahrzeug zu steuern, auf eine Notsituation zu reagieren und nach einer Taste auf der Brust zu fummeln.“

Camera in dock with officer name partially visible

Mit dieser Automatisierung ist sichergestellt, dass entscheidende Momente von Anfang an korrekt erfasst werden – selbst in Hochdrucksituationen, in denen eine manuelle Aktivierung leicht übersehen werden könnte.

Das System unterstützt zudem ein Kamera-Pooling-Modell, anstatt jedem Beamten ein konkretes Gerät auf Dauer zuzuweisen.

„Das System behandelt die Bodycam wie jede andere Kamera im Video Management System, aber der Controller übernimmt die Indexierung und Benutzerzuweisung automatisch“, erklärt Lienhard. „Sobald das Gerät wieder in die Dockingstation gesetzt wird, werden Beamter, Uhrzeit, Schicht und Daten korrekt an das Video Management System übertragen. Zu sehen, wie schnell diese Indexierung wichtiger Aufnahmen erfolgt, war für mich als Integrator wirklich beeindruckend.“

Zu Beginn jeder Schicht nehmen Beamte Geräte mithilfe sicherer Zugangsdaten in Empfang, wobei Aufzeichnungen direkt dem zugewiesenen Nutzer zugeordnet werden. Jeder Beamte meldet sich bei der Kamera ab, indem er seinen BPD-Ausweis über ein mit dem System verbundenes Kartenlesegerät hält. Bei diesem Ansatz wird eine lückenlose Beweismittelkette bewahrt, und der Prozess bleibt gleichzeitig einfach und vorhersehbar. Infolgedessen vermelden Beamte ein gestärktes Vertrauen darin, dass die Technologie zuverlässig funktioniert, wenn es wirklich darauf ankommt.

Effiziente Videoverwaltung zugunsten der öffentlichen Sicherheit

Die Vorteile gehen über die reine Rechenschaftspflicht hinaus. Bodycam-Aufnahmen werden automatisch kategorisiert und mit den Daten der Einsatzleitzentrale verknüpft, sodass Vorgesetzte Videos schneller abrufen können und Beamte weniger Zeit mit der Dateiorganisation verbringen müssen. Die Polizeibehörde konnte darauf verzichten, festes Personal ausschließlich für die Verwaltung von Videomaterial einzusetzen. Die Beamten können sich somit auf die Hauptzuständigkeiten für die öffentliche Sicherheit konzentrieren.

Durch die Integration des Bodycam-Programms in bestehende Arbeitsabläufe hat das BPD ein System geschaffen, das sowohl betriebliche Effizienz als auch die Integrität von Beweismitteln fördert. Der optimierte Ansatz verringert zudem doppelten Arbeitsaufwand zwischen Streifendienst, Aufsichts- und Aufzeichnungspersonal.

Officer using card reader to assign camera

Skalierbare Lösungen für veränderliche Anforderungen bei der Polizeiarbeit

Die Zusammenarbeit zwischen der Polizeibehörde und Axis geht über den Einsatz von Bodycams hinaus. Das BPD verwaltet Videos und die Zutrittskontrolle in allen kommunalen Einrichtungen innerhalb einer einheitlichen Umgebung und schafft so die Basis für zukünftiges Wachstum.

„Was besonders auffiel, war das reibungslose Zusammenspiel der Komponenten innerhalb desselben Systems“, erklärt Lienhard. „Diese Integration ermöglichte es uns, Bodycams, Controller und Videoverwaltung in einem einzigen Arbeitsablauf zu vereinen.“

„Wir haben jetzt Einblick in den Verlauf von gewährten oder verweigerten Zutritten, der von Videoclips der lokalen oder weiterer Kameras begleitet wird. So ist jederzeit nachweisbar, wer laut Protokoll Zugang hatte. Das ist wichtig, wenn es darum geht, Ereignisse miteinander in Verbindung zu setzen.“

Mit Veränderungen in den betrieblichen Anforderungen kann das System um zusätzliche Analysefunktionen und Sicherheitstechnologien erweitert werden, ohne dass es vollständig neu entworfen werden muss.

„Die Möglichkeit, das System lokal zu verwalten und nahtlos in unsere vorhandene Infrastruktur einzubinden, war für uns von grundlegender Bedeutung“, meint Polizeichef Frost. „Es gibt uns die Flexibilität, das System auszubauen, um mit veränderlichen betrieblichen Anforderungen Schritt zu halten.“

Während der Implementierung wurde das Feedback der Polizeibeamten für Feinanpassungen zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit herangezogen. Dies ist deutlicher Beleg für den Wert eines reaktionsfähigen Partnerschaftsmodells und zeigt, wie Zusammenarbeit sich positiv auf die praktische Umsetzung auswirken kann.

Verbesserte Polizeiarbeit dank Bodycams

Mittlerweile gehören Bodycams beim BPD zum Alltag. Automatische Aktivierung, integrierte Einsatzverknüpfung und optimierte Beweismittelabläufe fördern die Transparenz und stärken zugleich die Sicherheit der Beamten.

Die Erfahrungen der Behörde zeigen, dass ein Bodycam-Programm seine größte Wirkung entfaltet, wenn es vollständig in operative Systeme integriert ist, statt als isoliertes Werkzeug eingesetzt zu werden. Indem das BPD Technologie mit seinem Auftrag in Einklang bringt, stärkt es das Vertrauen der Öffentlichkeit, steigert die interne Effizienz und positioniert sich als Behörde für anhaltende Innovation.

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