Ich bin im September letzten Jahres als Gesundheits- und Sicherheitsspezialist zu Axis gekommen. Davor ist meine berufliche Laufbahn etwas unorthodox verlaufen. Ich habe einen Bachelor-Abschluss in Nautik und war viele Jahre auf See als Navigator beschäftigt, eine Tätigkeit, bei der Gesundheit und Sicherheit natürlich auch eine große Rolle spielen.
Danach wechselte ich in eine andere sicherheitskritische Branche: Offshore-Öl und -Gas in Afrika. In diesem Unternehmen bin ich vertretungsweise auf eine Position als Sicherheitsbeauftragter gewechselt. Mir hat die Arbeit sehr gefallen und ich konnte dort viele der praktischen Fähigkeiten und Erfahrungen, die ich zuvor gesammelt habe, anwenden. Aus der vorübergehenden Stelle wurde schließlich ein Vollzeitjob. Dabei war ich in vielen verschiedenen Offshore-Unternehmen auf der ganzen Welt tätig. Als ich später nach Schweden zurückzog, blieb ich weiterhin im Bereich Gesundheit und Sicherheit beschäftigt, bis heute. Meine Laufbahn mag ein bisschen unkonventionell erscheinen, aber überall habe ich praktische Erfahrungen gesammelt, die mich zu dem gemacht haben, der ich heute bin.
Dies ist eine relativ neue Rolle bei Axis. Gesundheit und Sicherheit haben hier schon immer Aufmerksamkeit gefunden, doch meine Position bedeutet, dass Axis jetzt jemanden hat, der sich speziell mit der physischen Sicherheit befasst. Wir haben schon immer im Bereich Gesundheit und Sicherheit gearbeitet, aber dank meiner Position verfügt Axis nun über jemanden, der sich speziell um den Bereich der physischen Sicherheit kümmert. In vielerlei Hinsicht ist es für mich immer noch wie eine Entdeckungsreise. Ich drehe jeden Stein um und überall ist etwas zu finden, das verbessert, weiterentwickelt oder auf eine neue Weise angegangen werden kann. Es ist nie langweilig und ich weiß es sehr zu schätzen, dass es mir anvertraut wurde, eine starke Sicherheitskultur weiterzuentwickeln.
Kein Tag gleicht dem anderen, denn ich bin vor allem beratend tätig. Ich verbringe viel Zeit in Gesprächen mit Managern, um ihre Bedürfnisse zu verstehen, Verbesserungsbereiche zu identifizieren und sie dabei zu unterstützen, ihre Arbeitsumgebung so effizient wie möglich sicher und gesund zu gestalten.
Meine Arbeit deckt viele Bereiche ab, darunter Risikobewertungen, Sicherheitsinspektionen, das Chemikalienmanagement, die Untersuchung von Unfällen und die Sicherheitskommunikation. Im Kern geht es darum, eine erfolgreiche Sicherheitskultur aufrechtzuerhalten, die sich kontinuierlich verbessert.
Ich bin dem HR-Team angegliedert, das klein, aber hochspezialisiert ist. Während sich mein Kollege auf die psychologischen und sozialen Aspekte des Arbeitsumfelds konzentriert, bin ich für die physische Sicherheit verantwortlich. Wir ergänzen einander sehr gut und arbeiten bei Bedarf zusammen, um das Gesamtbild zu erfassen.
Was mir am besten gefällt, ist, dass diese Rolle sehr viel Raum zum Ausprobieren bietet. Ich kann Lücken identifizieren, Beziehungen im gesamten Unternehmen aufbauen und auf diese Weise unsere Systeme stärken. Es ist sehr befriedigend, wenn ich das Bewusstsein schärfen und Anstöße für kleine Verhaltensänderungen geben kann, die wirklich etwas verändern können.
Ich habe auch das Glück, einen offenen und unterstützenden Vorgesetzten zu haben, was die Arbeit noch befriedigender macht. Wenn ich eine Idee für ein neues Projekt oder einen neuen Ansatz habe, unterstützt er mich immer und ist bereit, sie zu erkunden. Ein solches Maß an Vertrauen und Offenheit macht die Rolle wirklich spannend und bereichernd.
Ein weiterer wichtiger Grund, warum ich so gern hier arbeite, ist die Kultur von Axis. Es ist ein freundliches, kollaboratives und aufmerksames Umfeld, in dem alle immer ansprechbar und hilfsbereit sind. Die Mitarbeiter und die soziale Nachhaltigkeit haben für Axis einen sehr hohen Stellenwert. Das sind nicht hohle Worte, sondern es folgen daraus auch Taten.
Ich bin gerne draußen und mache Dinge mit meinen Händen. Ich wäre also zu Hause bei meiner Familie, würde die Zeit im Garten verbringen und etwas gestalten, vielleicht ein Blumenbeet oder ein Spielgerät für die Kinder. Es ist immer ein tolles Gefühl, wenn man etwas gebaut hat und am Abend das Ergebnis der Arbeit zu sehen.
Wartet Ihr neuer Traumberuf
vielleicht schon auf Sie?