Sicherheitstechnik und Zutrittskontrolle

Jochen Sauer

Wenn Gewerke reibungslos zusammen wirken

Zu- und Abgänge haben sich seit ihren Ursprüngen stark verändert: von einfachen Flechtgittern aus Zweigen bis hin zu Türen und Toren mit vernetzter Sicherheitstechnik.

Zum Einsatz kommen dabei Gewerke aus den Bereichen „Safety“, „Security“ und dem sogenannten „Komfort“-Bereich. Während die Security-Gewerke vor Angriffen oder Anschlägen schützen sollen, beschreibt Safety die Sicherheit der sich im Gebäude befindlichen Menschen. In diesen Bereich fallen etwa die Brandmeldeanlage oder die Fluchtwegesicherung. Beispiele für den Security-Bereich sind die Zutrittskontrollanlage oder die Störmeldeanlage. Der Komfort-Bereich beschreibt Mensch-Maschinen-Schnittstellen (MMS), Gegensprechanlagen oder Beschallungsanlagen.

Bei einer Zutrittskontrollanlage muss das System diverse Entscheidungen treffen, etwa ob es die Tür öffnet oder nicht. Dafür benötigt es weitere vernetzte Geräte, die relevante Informationen für diese Entscheidung liefern. An Zu- und Abgängen müssen daher Video-Sprechanlagen, Zutrittskontrolle, optische und akustische Alarmierung, die Umfeld-Kamera, die Verschlussüberwachung, die Öffnungsüberwachung, die automatische Öffnung, die Personenzählung und die Beleuchtung reibungslos zusammenarbeiten.

Vielseitige Anwendungsgebiete

Bei einer Zutrittsanlage mit Intercom-System und Kamera kann man mit dem Besucher sprechen, ihn dabei sehen und ihm gegebenenfalls die Tür öffnen. Wird ein Besucher erwartet, erhält dieser einen QR-Code auf seinem Handy. Bei Eintreffen braucht er jetzt nur noch den Code der Kamera zu zeigen. Die in der Kamera befindliche Intelligenz erkennt den QR-Code, prüft ihn auf seine Richtigkeit und öffnet bei einer Übereinstimmung die Tür.

Nehmen Sie ein Bürogebäude, indem viele einzelne Unternehmen ihren Sitz haben und jedes seine eigene Zutrittskontrolle benötigt. Mit der Vergabe von QR-Codes kann jeder seine Zutrittsberechtigungen selbst steuern. Außerdem dokumentiert das System alle Zutritte und die Verwaltung von Schlüsseln wird enorm vereinfacht.

Eine Infrastruktur für alle Anwendungen

Einerseits offen sein zu wollen und gleichzeitig Sicherheit zu gewährleisten, klingt zunächst widersprüchlich. Daher ist es wichtig, mit entsprechend sicheren Standards zu arbeiten. So macht es etwa Sinn bei der Verbindung eines Lesers mit der Kontrollzentrale, den Standard (SIA Open Supervised Device Protocol (OSDP TM)) Security-Layer dazwischen zu legen. Auf diese Weise können sichere Lösungen gestaltet werden.

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