Sicherung der Galerien in der Royal Academy of Arts

Die Royal Academy of Arts setzt Axis Netzwerk-Kameras und Videoserver ein, um unschätzbare Kunstwerke in ihren Galerien zu schützen

Hintergrund

Die Ausstellungen der RAA ziehen jedes Jahr über eine Million Besucher an, wodurch die Einrichtung eine der zehn Attraktionen mit den höchsten Besucherzahlen in London ist. Im Führungskomitee der Akademie waren über die Jahr hinweg einige der führenden Künstler des Landes einschließlich Reynolds, Turner, Constable, Gainsborough und in jüngeren Jahren Moore, Frink, Blake und Hockney. Eine der Voraussetzungen, um Mitglied der Akademie zu werden, ist die Spende eines Werkes an die RAA, um deren Sammlung zu erweitern. Die RAA besitzt drei Standorte einschließlich Burlington House mit siebzehn Galerien, Shop, Café und Privaträumen. Viele der Verwaltungsbüros befinden sich im French Railways House, welches sich auf der anderen Seite der Piccadilly befindet, und weitere Büros befinden sich in Nummer 6 von Burlington Gardens; dort werden auch gesellschaftliche Veranstaltungen und Kunstmessen durchgeführt.

Sicherung der Gebäude und Ausstellungen

Der Leiter der Einrichtungen der RAA, David Vobes, wird von einem Team von 10 permanenten hauseigenen Wachmännern unterstützt, die die vordere Eingangshalle patrouillieren, welche auch als Hauptempfangsbereich des Gebäudes dient, und alle anderen Ein- und Ausgänge im Burlington House abdecken. Diese Wachen werden von einem Vertragsteam ergänzt, das von Mitie Trident Security gestellt wird. Sie bieten Sicherheit rund um die Uhr und bewachen alle wichtigen öffentlichen Galerien im Burlington House, wenn Kunstleihgaben ausgestellt werden. Während Ausstellungen von Leihgaben im RAA hat Trident bis zu 20 zusätzliche Wachen abgestellt, die über die letzten 20 Jahren im Schichtbetrieb rund um die Uhr arbeiteten.

Migration von Digital-CCTV zu IP-Überwachung

Nach einer Überprüfung der Sicherheit in der Akademie, die in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsberater des MLA durchgeführt wurde, wurde beschlossen, die Akademie mit CCTV auszustatten, um die Sicherheit um das Gebäude herum zu erhöhen. 1998 gab die Royal Academy of Arts die Installation von 13 herkömmlichen CCTV-Kameras in Auftrag - acht außen an den Gebäuden, die auch einen Großteil des Dachs abdeckten, und fünf weitere in der vorderen Eingangshalle. Diese Kameras waren mit einem digitalen Videorecorder (DVR) in einem zentralen Kontrollraum im Keller des Burlington House verbunden. Ein Installateur für herkömmliche CCTV-Anlagen besorgte und installierte das Originalsystem, das damals mehr als 40.000 Pfund kostete. David Vobes, Leiter der Einrichtungen der RAA, erklärt: “Wie bei jedem großen öffentlichen Gebäude gibt es klare Herausforderungen für die Sicherheit. Zwingend notwendig war, dass das Gebäude einladend und für die Öffentlichkeit leicht zugänglich ist. Theoretisch sind alle Zugangspunkte des Gebäudes öffentliche Zugangspunkte, aber wir mussten auch eingestehen, dass wir unschätzbare Kunstwerke einschließlich Leihgaben besitzen, die wahrscheinlich ein größeres Ziel von Dieben sind." Etwa sechs Jahre später wurde deutlich, dass die Festplatte des DVR an das Ende ihres Lebenszyklus gelangt. Der CCTV-Installateur schätzte, dass die notwendige Aktualisierung des DVR über 8.000 Pfund kosten würde. Diese Summe würde sich wahrscheinlich verdoppeln, wenn die RAA die Anzahl der Überwachungskameras über die maximal für jeden DVR zulässigen 16 hinaus erhöhen wollte. Angesichts dieser Schätzung und der fehlenden Flexbilität der Endlösung entschied der damalige IT-Leiter David Aston, das Potenzial für den Betrieb des CCTV-Systems über die bestehende Infrastruktur des Datennetzwerks zu untersuchen. David Aston nahm Kontakt zum IT-Integrator und IP-Überwachungsspezialisten CNL auf und bat um ein Angebot mit allen Kosten, das auf den Anforderungen der Akademie an ein neues Überwachungssystem basierte. James Condron, Vertriebs- und Marketingleiter bei CNL, berichtet: "Im Angebot konnten wir die notwendigen IT- und IP-Überwachungsqualifikationen darstellen sowie das umfassende, äußerst sensible Kundendienst-Supportpaket anbieten, nach dem sie suchten." CNL hat den Zuschlag im Mai erhalten und noch im selben Monat eine Standortstudie durchgeführt. Die Arbeit an der vereinbarten Installation begann im Juli 2005.

Überwachung des neuen IP-Überwachungssystem

David Vobes erläutert, wie diese Kameras überwacht werden: "Das gesamte hauseigene Sicherheitspersonal kann die Kameras auf drei unterschiedlichen PCs abrufen; der erste steht im Kontrollraum im Keller des Burlington House und der zweite an der Rezeption, so dass die Nachtwache von dort aus Aufnahmen einsehen kann. Der Leiter des Shops sowie das Sicherheitspersonal können das System auch von einem PC hinter der Ladentheke aus überwachen."

Technische Spezifikationen des Gesamtsystems

Acht zusätzliche Netzwerk-Kameras wurden während der Aktualisierung auf IP-Überwachung installiert, was insgesamt 21 Kameras ergibt. Zwei AXIS 221 Day & Night-Netzwerk-Kameras mit Power-Over-Ethernet (PoE) wurden auf dem Dach des Gebäudes in AXIS 290A-Gehäusen für zusätzlichen Schutz installiert. Eine AXIS 210 Netzwerk-Kamera wurde in der Eingangshalle installiert. Weitere drei Netzwerk-Kameras wurden in einem Gebäude mit separatem Zugang mit der Bezeichnung 6 BG montiert. Zwölf der 13 ursprünglichen CCTV-Kameras wurden an drei AXIS 241Q Videoserver-Blades angeschlossen, die sich in einem Rack im zentralen Kontrollraum befinden. Videoserver-Blades von Axis wurden gewählt, weil die Akademie bereits ein Rack im Kontrollraum stehen hatte, in das sie geschoben wurden. Die vorhandenen analogen Kameras hätten sonst über drei Videoserver mit je 4 Anschlüssen angeschlossen werden müssen, was aber aufgrund des beengten Raumes beschwerlich gewesen wäre. Diese Lösung stellte auch sicher, dass die Ausgabequalität aller Kameras die vorher festgelegten Bildqualitätsanforderungen erfüllt. Außerdem wurden drei Axis Drahtlos-Netzwerk-Kameras in zwei der Hauptgalerien installiert.

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