Der Cyber Resilience Act (CRA) verpflichtet Hersteller, Cybersicherheit über den gesamten Lebenszyklus digitaler Produkte sicherzustellen – von Secure-by-Design über Schwachstellenmanagement bis zu Sicherheitsupdates. Er definiert verbindliche Sicherheitsanforderungen für vernetzte Produkte.
Die EU‑Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit NIS2 verschärft die Anforderungen für Betreiber kritischer Infrastrukturen sowie wichtiger digitaler Dienste. Unternehmen müssen Sicherheitsrisiken künftig proaktiv erkennen, dokumentieren und melden.
Die Critical Entities Resilience-Richtlinie (EU 2022/2557) stärkt die Resilienz kritischer Einrichtungen gegenüber Naturkatastrophen, technischen Störungen und gezielten Angriffen. Sie verpflichtet Betreiber zu Risikoanalysen, Schutzmaßnahmen, Notfallplanung und der Meldung schwerwiegender Vorfälle.
Die Umsetzung der EU-Richtlinien CER (physische Resilienz) und NIS2 (Cybersicherheit) erfolgt in Österreich durch zwei eng verzahnte, eigenständige Gesetzeswerke, die 2025/2026 in Kraft getreten sind. Sie verfolgen einen "All-Hazards"-Ansatz, um kritische Infrastrukturen gegen Cyberangriffe, physische Sabotage und Naturkatastrophen zu schützen.
Das RKEG setzt die CER-Richtlinie (EU 2022/2557) in Österreich um und stärkt die Widerstandsfähigkeit kritischer Einrichtungen gegenüber physischen, organisatorischen und hybriden Risiken. Seit seinem Inkrafttreten am 1. März 2026 verfolgt das Gesetz einen ganzheitlichen „All-Hazards“-Ansatz zum Schutz vor Naturkatastrophen, technischen Störungen sowie gezielten Angriffen wie Sabotage oder Terrorismus. Es umfasst die Identifikation kritischer Einrichtungen, nationale Risikoanalysen und Resilienzstrategien sowie Verpflichtungen zu Risikobewertungen, Schutzmaßnahmen und Meldepflichten. Ergänzend regelt das RKEG Personalprüfungen in Form von Zuverlässigkeitsüberprüfungen für besonders sicherheitsrelevante Funktionen.
Das NISG 2026 setzt die NIS-2-Richtlinie (EU 2022/2555) in Österreich um und hebt die Anforderungen an die Cybersicherheit auf ein neues Niveau, um digitale Infrastrukturen zuverlässiger zu machen. Es tritt am 1. Oktober 2026 in Kraft. Das NISG 2026 stärkt die Cybersicherheit und Resilienz von Netz- und Informationssystemen durch verbindliche Anforderungen an Risikomanagement, Sicherheitsmaßnahmen und die Meldung erheblicher Cybervorfälle. Der erweiterte Anwendungsbereich umfasst rund 4.000 wesentliche und wichtige Einrichtungen in Österreich. Ergänzend schafft das Gesetz eine zentrale Cybersicherheitsbehörde und bezieht auch Lieferanten sowie Dienstleister in die Sicherheitsanforderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein.
Überblick zu NISG 2026 Meilensteinen, Fristen & NIS2-Compliance: Betroffene erhalten Orientierung zu Anforderungen & Schritten.
Wichtig: Die Registrierungsfrist läuft drei Monate ab dem 01.10.2026 bis spätestens 31.12.2026 für bestehende NIS2-Einrichtungen.
Das Axis Trust Center bietet zentralen Zugang zu Informationen rund um Produktsicherheit, Datenschutz und Zertifizierungen. Es unterstützt Unternehmen mit Nachweisen und Dokumentationen bei der Erfüllung von Compliance-Anforderungen und hohen Sicherheitsstandards.
Audit Logs dokumentieren lückenlos alle sicherheitsrelevanten Aktivitäten und liefern damit transparente, revisionssichere Nachweise für Compliance-Anforderungen.
Welche spezifischen Angriffsvektoren sind für Videosicherheitssysteme in NISG 2026-Infrastrukturen besonders relevant, und wie können Betreiber wirksam dagegen vorgehen?
Welche Bedeutung haben Audit-Logs für Videosicherheitssysteme in NISG 2026-Umgebungen, und wie tragen sie zur Stärkung der Resilienz bei? Welche Informationen sind dabei besonders relevant?
Warum ist eine durchdachte Long-Term Support (LTS)-Strategie für Videosicherheitssysteme in NISG 2026-Infrastrukturen unverzichtbar, und welche Herausforderungen ergeben sich, wenn diese fehlt? Bitte berücksichtigen Sie bei dieser Überlegung auch den TCO-Aspekt.
Welche Aspekte sind während der Nutzungsphase von Videosicherheitssystemen in NISG 2026entscheidend, um die praktische Resilienz zu gewährleisten und aufrechtzuerhalten?
Wie integrieren sich Videosicherheitssysteme in ein konvergentes Sicherheitskonzept für NISG 2026-Infrastrukturen, und welche Vorteile ergeben sich daraus im Sinne der praktischen Resilienz?