Komplettlösungen erleichtern die Installation von Überwachungslösungen

Artikel
10. Februar 2021
Unklare Anweisungen und inkompatible Komponenten können die Installation von Überwachungslösungen zu einer komplizierten Angelegenheit werden lassen. Um dies auszuschließen, erstellen Standortarchitekten Systeme, die ausschließlich aus Hard- und Software von Axis bestehen, um die Installation möglichst zu vereinfachen.

„Hierzu gebe ich gerne ein Beispiel“, so Mitch Mershon, Business Development Manager End-to-End-Lösungen. „Stellen wir uns vor, ein Planer möchte eine Kamera an einer Ziegelmauer befestigen. Eigentlich ist das nicht schwer. Wenn der Installateur jedoch nicht weiß, dass es sich um Ziegel handelt, bringt er vielleicht die falschen Bohraufsätze mit. Also muss er zurückfahren um sie zu holen oder in einem Baumarkt passende kaufen. Und wie wir alle wissen: Zeit ist Geld.“

Das ist natürlich nur ein einfaches Beispiel. Je größer das Projekt, desto größer der mögliche Schaden, wenn dem Installateur vor Ort die richtigen Werkzeuge oder wichtige Informationen fehlen. Mit End-to-End-Sicherheits- und Überwachungslösungen von Axis, bei denen alles aus einer Hand kommt, lassen sich solche Szenarien vermeiden.

Alles, was Sie an Dokumentation benötigen

„Eine der schwierigsten Schnittstellen bei der Informationsweitergabe, ist die zwischen dem Planungsteam und den Installateuren“, so Mershon. „Deshalb verfolgt Axis in Sachen Dokumentation die Strategie ‚Mehr ist mehr‘“.

AXIS Site Designer ist ein Tool, mit dem Systemintegratoren End-to-End-Sicherheits- und Überwachungslösungen planen können. Dies sind validierte, maßgeschneiderte Überwachungslösungen, bei denen die gesamte Hard- und Software von Axis stammt. Einer der Vorteile bei dieser Vorgehensweise ist, dass automatisch eine umfassende und exakte Dokumentation (technische Datenblätter, Lagepläne, Installationsdokumente usw.) erstellt und zu einem Paket zusammengestellt wird, damit die Installateure genau wissen, was sie benötigen, um alles zum Laufen zu bringen.

Das gilt auch für die Software und Konnektivität. Um Zeit zu sparen und Fehler zu eliminieren, generiert AXIS Site Designer eine automatische Konfigurationsdatei, die exportiert und über E-Mail oder USB an die AXIS Camera Station Video Management Software gesendet werden kann. Auch Remote-Verbindungen sind problemlos möglich. Axis Secure Remote Access kann einfach über einen Einrichtungsassistenten installiert werden. Eine manuelle Port-Weiterleitung oder Router-Konfiguration ist nicht erforderlich.

Diese Herangehensweise verbessert auch die Kommunikation zwischen dem Entwickler und dem Installateur. Die Systemintegratoren können direkt in AXIS Site Designer Notizen einfügen, die dann zusammen mit den übrigen wichtigen Informationen an die Installateure weitergeleitet werden.

Geprüfte Hard- und Software

Das Wichtigste für den Installateur ist natürlich, ob das geplante System in der Realität auch funktioniert. Sämtliche Hard- und Software wird auf Kompatibilität geprüft und durch die Qualitätssicherungsteams von Axis getestet. Aufwändiges Ausprobieren verschiedener Kombinationen aus Hardware und Video Management Software entfällt.

„Eine der großen Stärken der Axis Produktpalette aus Sicht des Endkunden ist, dass sie ganz einfach funktioniert“, so Mershon. „Mit einer End-to-End-Sicherheits- und Überwachungslösung von Axis und dem AXIS Site Designer gilt dies sowohl für Installateure als auch für Endkunden.

Stresstest für das komplette System

Nach abgeschlossener Installation können die Installateure mit AXIS Installation Verifier überprüfen, ob alles auch richtig eingerichtet ist.

„Dieses Tool unterzieht die gesamte Lösung einem Stresstest“, erklärt Mershon. „Es schafft quasi ein Worst-Case-Szenario, überflutet Kameras und Zubehör mit simulierten Bewegungen und Audio-Eingaben und zieht über PoE-Systeme (Power over Ethernet) große Mengen an Strom. Das Ganze dauert etwa 15 Minuten. Danach wird ein Bericht mit der Reaktion von Netzwerk, Prozessor, Festplatte, Arbeitsspeicher usw. erstellt. Der Installateur weiß also sofort, ob das System ordnungsgemäß funktioniert oder ob Fehler vorliegen.“

Der Bericht wird oft mit dem Endbenutzer geteilt, um nachzuweisen, dass das System nach Herstellerstandards getestet wurde.

„Gleichzeitig erhält man so auch einen detaillierten Bericht über alle Axis Produkte im System“, so Mershon. „Es ist eine Aufzeichnung und eine Momentaufnahme von jeder Kamera, jedem Zubehör und jeder Software. Dieses Dokument kann sich für den Installateur als wertvoll erweisen, wenn in der Folge unbefugte Änderungen am System vorgenommen werden. Dann kann er nachweisen, dass er seine Installation ordnungsgemäß abgeschlossen hat.“

Kundeninformation

Die Informationsweitergabe vom Integrator zum Installateur ist sehr wichtig. Genauso wichtig ist es, dass auch der Endbenutzer die nötigen Informationen erhält, damit er sein neu installiertes Überwachungssystem auch versteht. End-to-End-Lösungen sind auch hier im Vorteil: Anhand der von AXIS Site Designer und AXIS Installation Verifier generierten Dokumentation kann man den Kunden umfassend informieren und spätere verunsicherte Anrufe mit Rückfragen verhindern. Oft nutzen Installateure diese Dokumentation, um dem Endbenutzer eine Einführung in sein neues System zu geben. Dies erhöht gleichzeitig auch die Kundenzufriedenheit.

Axis Communications, Andreas Reimann, PR and Social Media Specialist
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Andreas Reimann, PR and Social Media Specialist, Axis Communications
Telefon +49 89 35 88 17 221