Die flexibelste Body Worn-Kameralösung wird jetzt noch flexibler

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22. Juni 2021
Vor gerade einmal einem Jahr gaben wir bekannt, dass Axis in den Markt für am Körper getragene Kameras einsteigt. Dies war ein wichtiger Schritt für Axis: Dieses neue Kameraformat erforderte viel Entwicklungsaufwand für das Unternehmen. Eine der zentralen Herausforderungen für das Design-Team von Axis war – wie die Ankündigung betonte – die „flexibelste Body Worn-Kameralösung der Welt“ zu entwickeln. Der Schwerpunkt bei dieser Flexibilität lag bei der Einführung vor allem auf der offenen Architektur, die eine Integration in jedes beliebige Video Management System (VMS) oder Evidence Management System (EMS) erlaubt. Doch das Konzept der „Flexibilität“ hat noch weitere Dimensionen: von den verschiedenen Befestigungsoptionen bis zu einem erst kürzlich eingeführten neuen Sensor, der zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten eröffnet.

Der Erfolg, den die Axis Body Worn-Kameras seit ihrer Einführung verzeichnen konnten, belohnt die Bemühungen der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens, die speziellen Herausforderungen beim Design des Kameraformats zu erfüllen. (Diese Bemühungen wurden kürzlich sogar mit einem Red Dot Design Award gewürdigt.)

Von unseren Kunden kam begeistertes Feedback, insbesondere in Bezug auf die Bedienfreundlichkeit. Ein typisches Beispiel ist das Campus Police Department des Schuldistrikts von Putnam City (PCS) in Oklahoma (USA). Die Beamten lobten die Aktivierung der Body Worn-Kameras „auf Knopfdruck“, den nahtlosen Video-Upload zur VMS während des Aufladens und die verschiedenen Befestigungsoptionen.

Flexible Technologie ist der Kern der Body Worn-Kameralösung

„Flexibilität“ war einer der Schwerpunkte beim Design des Body Worn-Kamerasystems, und ist es - dank verschiedener Verbesserungen seit der Markteinführung - auch weiterhin.

Technologische Flexibilität wurde durch den Einsatz offener Standards erreicht. Die Kunden können Body Worn-Kameras in ihre bestehenden Überwachungslösungen integrieren, ohne ihre vorhandene VMS- und EMS-Technologie austauschen zu müssen. Dieser Gesichtspunkt ist besonders für Organisationen im öffentlichen Bereich von Bedeutung, bei denen Budgets oft umkämpft sind. Gleiches gilt auch für Sektoren, die den erstmaligen Einsatz von Body Worn-Kameras in ihrer Überwachung erwägen.

Ein weiterer wertvoller Aspekt der Flexibilität des Body Worn-Kamerasystems ist die Möglichkeit, jede Kamera beliebig Mitarbeitern zuzuweisen, anstatt sie permanent einer bestimmten Person zuzuordnen. Das ist besonders praktisch, falls ein Gerät beschädigt wird oder verloren geht. Polizeibeamte oder Sicherheitspersonal können mit ihren Zugangsdaten – zum Beispiel ihrem RFID Ausweis – jede beliebige Body Worn-Kamera auschecken. Das Benutzerprofil wird dann jeweils automatisch mit hochgeladen.

Flexible Befestigungsmöglichkeiten der Body Worn-Kameras

Jeder Mensch – und jeder Körper – ist einzigartig. Deshalb ist es nur sinnvoll, dass Body Worn-Kameras flexibel an körperliche Besonderheiten und auch persönliche Vorlieben angepasst werden können. Für ein Unternehmen, das zuvor Kameras für die Installation an Gebäuden, Masten und Fahrzeugen hergestellt hatte, stellte die Design-Entwicklung einer am menschlichen Körper getragen Kamera eine ganz besondere Herausforderung dar. Das Problem mag auf den ersten Blick nicht gravierend erscheinen, aber wie diese Podcast-Episode erklärt, sind dabei zahlreiche Dinge zu berücksichtigen. Laut Kundenfeedback trafen auch die verschiedenen Befestigungsoptionen für die Kameras auf große Resonanz.

Body Worn-Kameras müssen grundsätzlich so getragen werden können, dass sie ein umfassendes Bild der Situation liefern. Die Körpergröße des Trägers wird eine wichtige Rolle spielen, ebenso wie die Frage, ob es sich um einen Rechts- oder Linkshänder handelt, und welche bevorzugte Platzierung andere taktische Ausrüstungsgegenstände haben. Die Befestigungsoptionen müssen außer diesen Grundanforderungen noch viele weitere Bedingungen erfüllen.

Polizisten und Sicherheitspersonal führen während einer Schicht viele unterschiedliche Aufgaben aus: Ein- und Aussteigen aus Fahrzeugen, zu Fuß auf Streife (gehend oder rennend), auf dem Motorrad oder Fahrrad oder sogar auf dem Rücken eines Pferdes. Bei allen diesen Bewegungen müssen die Body Worn-Kameras ein klares Bild liefern, dürfen dabei aber nie stören oder behindern.

Eine solche Kamera muss außerdem bei jedem Wetter funktionieren! Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Robustheit des Designs, sondern die Beamten werden auch unterschiedliche Kleidung tragen: von schweren Wintermänteln bis zu leichten Sommerhemden, von taktischer Ausrüstung bis zur Standarduniform.

Axis bietet flexible Befestigungsmöglichkeiten mit verschiedenen Optionen, vom robusten Brustgurt und MOLLE-Gurtbändern bis zu leichten Befestigungen zum Anstecken oder Magnetbefestigungen.

Mehr Sensoren für noch mehr Flexibilität – nicht nur bei der Sicherheit

AXIS TW1201 Body Worn Mini Cube Sensor
Der kürzlich eingeführte AXIS TW1201 Body Worn Mini Cube Sensor

Die AXIS W100 Body Worn Camera selbst ist für die meisten Anwendungen geeignet. Weitere Flexibilität bringen zusätzliche Videosensorformate. Eine verfügbare Option ist ein Mini Bullet Sensor, der an die AXIS W100 angeschlossen wird und leicht an Helmen oder Mützen der Beamten befestigt werden kann, die zum Beispiel auf dem Fahrrad oder zu Pferd auf Patrouille gehen. Der kürzlich eingeführte AXIS TW1201 Body Worn Mini Cube Sensor ermöglicht noch zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten für Body Worn-Kameras.

Der kompakte, leichtgewichtige Sensor (der inklusive Befestigung nur knapp über 50 g wiegt) ermöglicht eine unauffällige Anbringung und sogar die diskrete Integration in Namensschilder, Kleidungsstücke oder Teile der Uniform. Trotz der geringen Größe hat der Sensor eine überzeugende Leistung, nämlich die gleiche wie die AXIS W100 Body Worn Camera, die Full HD-Bilder mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde liefert.

Die Unauffälligkeit des neuen Sensors macht Body Worn-Kameras auch für andere als die bekannten Einsatzzwecke bei Polizei und Sicherheitspersonal zu einer attraktiven Option. Bereiche, in denen die Sicherheit der Mitarbeiter höchste Priorität hat (wie Industrieanlagen, Bergbau oder Öl- und Gasverarbeitung), können Body Worn-Kameras einsetzen, um die Einhaltung der Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften zu gewährleisten. Der Einzelhandel und das Restaurant- und Gaststättengewerbe könnten Body Worn-Kameras zur Unterstützung bei der Mitarbeiterschulung oder für die Untersuchung von Kundenreklamationen einsetzen. Die Einsatzmöglichkeiten sind schier endlos.

Eine Chance für unsere Partner

Viele unserer Partner – insbesondere diejenigen, die bereits mit Strafverfolgungsbehörden und Sicherheitsfirmen arbeiten – haben das Body Worn-Kamerasystem begeistert in Ihr Angebot aufgenommen. Wie oben beschrieben, können Body Worn-Kameras auch in anderen Sektoren sehr hilfreich sein als in denen, die diese Technologie traditionell in Betracht gezogen haben.

Dies bringt eine bedeutende Chance für eine weitaus größere Anzahl von Axis Partnern mit sich. Letztendlich und um auf die ursprüngliche „Flexibilität“ zurückzukommen, die das Herzstück des Designs der Body Worn-Kameras von Axis ist, macht die offene Plattformphilosophie das Tragen am Körper zu einer nahtlosen Ergänzung einer bestehenden Überwachungslösung.

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Axis Communications, Andreas Reimann, PR and Social Media Specialist
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Andreas Reimann, PR and Social Media Specialist, Axis Communications
Telefon +49 89 35 88 17 221
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