Die Umwelt und der Mensch – So funktioniert Nachhaltigkeit

Artikel
2. November 2021
Bei einem nachhaltigen Unternehmen muss die soziale Verantwortung einen hohen Stellenwert haben. Dieses Konzept gilt nicht nur für unsere eigenen Mitarbeiter, sondern es schließt auch die Mitarbeiter unserer Lieferanten und Partner ein. Für ein globales Unternehmen ist das nicht immer einfach. Hier erfahren Sie, was Axis tut, um sichere und gesunde Arbeitsbedingungen in der gesamten Wertschöpfungskette sicherzustellen.

Immer mehr Menschen erkennen, wie wichtig die Nachhaltigkeit für die Zukunft unserer Erde ist. Und im Rahmen dieser Entwicklung müssen natürlich auch Unternehmen nicht nur auf den Umweltschutz achten, sondern auch soziale Verantwortung übernehmen.

Ein nachhaltiges Unternehmen achtet auf seine Mitarbeiter, aber auch auf alle Personen, die innerhalb der Wertschöpfungskette direkt oder indirekt mit ihm und seinen Produkten und Lösungen in Kontakt kommen. Dazu zählen die Mitarbeiter von Zulieferern ebenso wie die Menschen, die in der Nähe von Produktionsanlagen wohnen.

Verbesserung der Arbeitsbedingungen

Um aus dem Nachhaltigkeitsbericht von Axis zu zitieren: Die soziale Verantwortung von Axis umfasst die Bereitstellung guter Arbeitsbedingungen sowie eines sicheren Arbeitsplatzes mit einer gesunden psychosozialen Arbeitsumgebung, die sich durch Gleichberechtigung, Diversität und Nichtdiskriminierung sowie Respekt für die Menschenrechte auszeichnet, in allen Belangen, die eigene Mitarbeiter sowie die Mitarbeiter seiner Lieferanten betreffen.

Aber wie funktioniert das in der Praxis? Im Nachhaltigkeitsbericht werden mehrere Initiativen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen beschrieben. Diese reichen von Schulungsprogrammen zur Stressbewältigung über Aktivitäten, die Diversität und Gleichstellung fördern, bis hin zu Initiativen, die Lieferanten in die Pflicht nehmen.

Louise Dolck Strömberg, HR Director Operations
„Bei Axis sollte es keinen Unterschied ausmachen, wo auf der Welt man arbeitet“, erklärt Louise Dolck Strömberg.

„Bei Axis sollte es keinen Unterschied ausmachen, wo auf der Welt man arbeitet“, erklärt Louise Dolck Strömberg, HR Director Operations. „Das bedeutet angenehme Büros, vergleichbare Arbeitsbedingungen und ähnliche Sozialleistungen überall auf der Welt. In der Realität wird es natürlich Unterschiede zwischen den Regionen und Ländern geben, bedingt durch unterschiedliche Traditionen, Gesetzeslagen und dem, was am jeweiligen Ort Priorität hat.“

 

Riesige regionale Unterschiede

Die Einstellung in Bezug auf Arbeitsbedingungen unterscheidet sich weltweit stark. In der westlichen Welt werden Arbeitsrechte wie Kollektivverträge, Versammlungsfreiheit und Nichtdiskriminierung als selbstverständlich vorausgesetzt.

Auf einer persönlicheren Ebene sind Dinge wie die Work-Life-Balance und Selbsterfüllung wichtig und müssen daher von den Arbeitgebern berücksichtigt werden. Das gilt besonders, da der zunehmende Fachkräftemangel Employer Branding und die Arbeitsbedingungen zu geschäftskritischen Faktoren macht.

In anderen Teilen der Welt sehen sich die Mitarbeiter aufgrund anderer Traditionen, lockerer Arbeitsgesetze und anderer Faktoren mit einer deutlich härteren Realität konfrontiert.

Der Lieferanten-Verhaltenskodex gibt die Richtung vor

Axis tut alles, um diese Herausforderung zu bewältigen. Und das beschränkt sich nicht auf unsere über 3.800 Mitarbeiter in gut 50 Ländern. Es schließt auch die Arbeitsbedingungen aller Personen mit ein, die für unsere Partner und Lieferanten arbeiten. Bei über 230 Lieferanten von Axis ist dies kein leichtes Unterfangen.

Ausra Reinap
„Es ist entscheidend, dass die Produktion die höchsten Umwelt-, Sozial- und Ethikstandards erfüllt“, erklärt Ausra Reinap.

„Auch wenn wir die Produkte nicht selbst herstellen, bedeutet das nicht, dass wir keine Verantwortung übernehmen würden“, so Ausra Reinap, Umweltingenieurin bei Axis. „Für uns ist es wichtig, dass die Produktion höchste Umwelt-, Sozial- und Ethikstandards erfüllt.“

Axis strebt immer langfristige Zusammenarbeit und Partnerschaften an. Diese bauen grundsätzlich auf unserem Lieferanten-Verhaltenskodex auf, der wiederum auf den zehn UN Global Compact-Prinzipien für Menschenrechte, Arbeitnehmerrechte, Umwelt und Korruptionsbekämpfung basiert.

„Es ist entscheidend, dass unsere Partner den Lieferanten-Verhaltenskodex kennen und befolgen“, so Reinap. „Das überprüfen wir jedes Jahr in speziellen Lieferantenaudits.“

Öffentliche Gesundheit, Sicherheit, und Qualität im Fokus

Der Lieferanten-Verhaltenskodex wurde 2017 überarbeitet. Dabei wurden unter anderem die Anforderungen hinsichtlich der Beschränkung von Überstunden gemäß dem Verhaltenskodex der Responsible Business Alliance verschärft. Die wöchentliche Arbeitszeit darf demnach einschließlich Überstunden nicht mehr als 60 Stunden betragen. In manchen Ländern sind die Regelungen von Axis sogar strenger als die gesetzlichen Vorgaben.

Zu viele Überstunden sind in manchen Ländern ein häufiges Problem, das sowohl die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter schädigen als auch die Produktivität einschränken kann.

Doch das Problembewusstsein wächst, und immer mehr Unternehmen sehen ihre Mitarbeiter als wertvolle Ressource, erklärt Reinap: „Die Einstellung ändert sich langsam, und wir sehen immer mehr Lieferanten, die auf das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter achten. Manche ermutigen sie zum Beispiel, ihre Familie mitzubringen. Andere haben für ihre Mitarbeiter Basketballfelder gebaut und veranstalten interne Wettkämpfe oder organisieren Ausflüge.“

Für Unternehmen wie Axis ist es wichtig, dass sie langfristige Beziehungen pflegen und ihre Lieferanten, Händler und Partner in Sachen soziale Verantwortung unterstützen. Davon profitieren am Ende alle.

Die Kultur macht den Unterschied

Worauf es ankommt, sowohl für Axis als auch für unsere Partner, ist die Schaffung einer soliden Grundlage, die sich ganz nach der Firmenkultur richtet.

Strömberg ist überzeugt: „Ich glaube, dass unsere Mitarbeiter stolz darauf sind, für Axis zu arbeiten, und dass sie unsere Firmenwerte und unsere hohen Ziele teilen.“ „Es ist eigentlich egal, welche Mitarbeiter von Axis man trifft und wo in der Welt sie arbeiten, sie alle teilen eine bescheidene, respektvolle Grundeinstellung.“

„Es gibt eine menschliche Perspektive, und die möchten wir in der gesamten Wertschöpfungskette verbreiten“, erklärt sie. „Für Unternehmen wie Axis ist es wichtig, dass sie langfristige Beziehungen pflegen und ihre Lieferanten, Händler und Partner in Sachen soziale Verantwortung unterstützen. Davon profitieren am Ende alle.“

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