Auf der Basis des Chips: Integrierte Qualität auf jeder Ebene

Artikel
21. November 2019
Kunden erwarten eine Videoüberwachung mit der technologisch höchstmöglichen Qualität. Um dieser Erwartung gerecht zu werden, muss nicht nur zwingend ein möglichst großer Teil des Gesamtproduktionsprozesses kontrolliert werden, sondern es ist auch von erheblichem Vorteil, die grundlegende Komponente der Kamera selbst zu produzieren: den Chip.

Der ARTPEC-Chip wurde erstmals 1999 entwickelt und kommt inzwischen in seiner siebten Version zum Einsatz. Er ist die Grundlage, auf der Axis Netzwerk-Kameras bestmögliche Qualität liefern. Der neueste Chip, ARTPEC-7, wurde speziell für die Videoüberwachung entwickelt und hat mehr als die 50-fache Leistung des Originals. Mit der Kontrolle über Design und Herstellung unseres eigenen Chips kann Axis die Produkte entwickeln, die die Kundenanforderungen optimal erfüllen, und dabei auf Veränderungen externer Faktoren wie etwa Bedrohungen der Cybersicherheit reagieren.

Interne Qualität

Zur Konzeption hochwertiger Überwachungskameras gehören eine Reihe von Faktoren. Natürlich gehören Bilder in hoher Auflösung dazu, aber auch Funktionen, die die spezifischen Anforderungen jedes Kunden erfüllen und benutzerfreundlich sind. Zentrales Element für die Fähigkeit, jedem Qualitätsaspekt gerecht zu werden, ist der ARTPEC-Chip.

Das Ergebnis von zwei Jahrzehnten Entwicklung ist ein Chip, der aufgrund mehrerer Aspekte auf dem Markt einzigartig ist. Einer der Hauptpunkte ist die Tatsache, dass der ARTPEC-Chip intern spezifiziert und entwickelt wird. Das mag zwar zunächst ungewöhnlich klingen, ist aber tatsächlich die Basis vieler Vorteile, die er Kunden bietet.

Stefan Lundberg, Expert Engineer bei Axis, erklärt: „Der ARTPEC-Chip wurde schon immer in Hinblick auf effiziente Bildverarbeitung und Bildkomprimierung optimiert - oder anders ausgedrückt, auf die Abdeckung der Nachfrage nach dem hochwertigen Netzwerk-Video von morgen. So können wir Netzwerk-Kameras bieten, die nicht nur eine extrem hochwertige Bildqualität liefern, sondern auch eine hohe Leistung, gute Bandbreiteneffizienz und die Fähigkeit, Edge-basierte Analysen durchzuführen. Und aufgrund der internen Entwicklung können wir den Chip genau auf die Funktionen unserer Kameras und damit auf die Anforderungen unserer Kunden abstimmen.“

Sicherheit im Vordergrund

Cybersicherheit wird ein immer wichtigerer Aspekt IP-vernetzter Kameras und ein Hauptanliegen der Kunden. Deshalb werden ARTPEC-Chips seit einigen Jahren unter Berücksichtigung aktueller und künftiger Bedrohungen entwickelt. Da wir das Design und die Fertigung des Chips selbst kontrollieren, sind rasche Überarbeitungen und besseres Design angesichts der veränderlichen Landschaft der Cybersicherheit möglich.

Lundberg führt aus: „Da wir das Design der ARTPEC-Chips intern durchführen, können wir den Prozess kontrollieren - von der Architektur bis zum fertigen Chip - und dafür sorgen, dass sich in der Kette keine Sicherheitslücken befinden, die durch Angreifer ausgenutzt werden könnten. Da wir unsere Chips so genau kennen, können wir potenzielle Sicherheitsrisiken viel früher identifizieren und mindern, als es sonst der Fall wäre.“

ARTPEC 7

Die neueste Chipgeneration lässt auch in Axis-Kameras 'integrierte' Sicherheitsfunktionen zu, einschließlich signierter Firmware - was gewährleistet, dass nur sichere, autorisierte Firmware installiert wird - und sicheres Booten, wodurch keine unerlaubte Firmware gestartet werden kann. Solche Kameras werden außerdem als weitere Stufe der sicheren Speicherung von kryptografischen Schlüsseln und Zertifikaten ein Trusted Platform Module (TPM) enthalten.

Neue Funktionen mit zusätzlichen Sicherheitsvorteilen

Ein weiterer wesentlicher Vorteil von ARTPEC-7, der auch die Sicherheit verbessert, ist die Aktivierung leistungsstarker 'On-the-Edge'-Analysen, wobei die Kameras selbst die Verarbeitungsleistung zur Datenanalyse bieten. Ein wichtiger Vorteil ist die Objekterfassung in Echtzeit, durch die Axis leistungsstarke Analysen entwickeln kann, um Objekte automatisch zu erfassen. Diese Anwendungen können direkt in das Gerät integriert werden, um das Video zu prüfen, ohne die Daten an einen zentralen Server schicken zu müssen. Und hier liegt ein zusätzlicher Sicherheitsvorteil: Durch die Datenanalyse, die Anonymisierung und die Verschlüsselung im Gerät vor der Übertragung an das Rechenzentrum, wird das Verlustpotenzial sensibler Daten erheblich reduziert.

Der ständige Blick in die Zukunft

Die Entwicklung des ARTPEC-Chips wird kontinuierlich fortgesetzt, um die Kundenanforderungen an unsere Produkte zu erfüllen, die wir in den nächsten Jahren herstellen werden. Um zu entscheiden, welche Merkmale besondere Beachtung finden müssen, gibt es ein Expertenteam, das in die Zukunft blickt, damit die nächste Chipgeneration alle potenziellen Anforderungen erfüllt.

Die Kontrolle, die wir über alle Aspekte des Endprodukts durch die Herstellung des Chips haben, ist aus unserer Sicht von unschätzbarem Wert.

Lundberg konstatiert: „Wir sind von der internen Entwicklung unseres eigenen Chips überzeugt, weil wir dadurch in erster Linie optimierte Lösungen für Netzwerk-Videoüberwachungsanwendungen erarbeiten können. Das ist letztlich der Hauptgrund dafür, dass unsere Kunden und Partner Axis‑Kameras wählen. Davon abgesehen sind weitere Aspekte zu berücksichtigen - von der von Grund auf integrierten Sicherheit bis hin zu geringeren Gesamtbetriebskosten (TCO). Die Kontrolle, die wir durch die Chipherstellung über alle Aspekte des Endprodukts haben, ist unserer Meinung nach von unschätzbarem Wert. Ich bin sicher, wir werden in den nächsten Jahrzehnten noch viele weitere Versionen des ARTPEC-Chips erleben.

Erfahren Sie mehr über die Momente, die uns ausmachen.
Die Axis-Geschichte
Axis Communications, Andreas Reimann, PR and Social Media Specialist
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Andreas Reimann, PR and Social Media Specialist, Axis Communications
Telefon +49 89 35 88 17 221