Camera protection and housings

Allgemeine Hinweise zu Kameragehäusen

Überwachungskameras werden häufig in Umgebungen eingesetzt, die hohe Beanspruchung mit sich bringen. Kameras müssen möglicherweise vor Regen, Hitze und Kälte, Staub, ätzenden Stoffen, Vibrationen und Vandalismus geschützt werden.

Hersteller von Kameras und Kamerazubehör begegnen solchen Umweltbedingungen mit verschiedenen Methoden. Mögliche Lösungen sind beispielsweise das Platzieren von Kameras in separaten Schutzgehäusen, die Entwicklung integrierter Spezialgehäuse für Kameras sowie intelligente Algorithmen, die erkennen, wenn sich die Betriebsbedingungen einer Kamera ändern und den Benutzer entsprechend informieren können.

Wenn die Betriebsbedingungen einer Kamera nicht geeignet sind, den Umgebungsbedingungen standzuhalten, sind Schutzgehäuse erforderlich. Die Kameragehäuse sind in verschiedenen Größen und Ausführungen mit unterschiedlichen Eigenschaften erhältlich. Gehäuse können aus Metall oder Kunststoff sein bestehen und lassen sich im Allgemeinen einer von zwei Typen zuordnen: Gehäuse für unbewegliche und für Dome-Kameras. 

Bei der Auswahl eines Gehäuses sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, wie zum Beispiel:

  • Seiten- oder Schiebeöffnung (bei Gehäusen für unbewegliche Kameras)
  • Montagehalterungen
  • Klare oder getönte Kuppel (bei Gehäusen für Dome-Kameras)
  • Kabelführung
  • Temperatur und andere Schutzklassen (Bedarf an Heizung, Sonnenschutz, Lüfter und Scheibenwischern berücksichtigen)
  • Stromversorgung (12 V, 24 V, 110 V usw.)
  • erforderlicher Vandalismusschutz

In einigen Gehäusen sind zudem Peripheriegeräte eingebaut, z. B. Antennen für drahtlose Anwendungen. Externe Antennen sind nur bei Metallgehäusen erforderlich. Eine Drahtlos-Kamera in einem Kunststoffgehäuse funktioniert auch ohne externe Antenne.

Siehe auch Axis-Schutzgehäuse und Zubehörauswahl-Tool.

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