Objektive

Beim Wechseln eines Objektivs sind einige Dinge zu berücksichtigen.

Viele Netzwerk-Kameras von Axis verfügen über ein auswechselbares Objektiv, und es ist wichtig, ein für die Kamera geeignetes Objektiv zu wählen. Wenn ein Objektiv für einen kleineren Bildsensor als den der Kamera konzipiert ist, weisen die erzeugten Bilder schwarze Ecken auf. Wenn ein Objektiv für einen größeren Bildsensor als den an der Kamera befindlichen ausgelegt ist, wird das Sichtfeld kleiner sein als die Objektivkapazität, weil ein Teil der Informationen außerhalb des Bildsensorbereichs verloren geht.

Beim Austauschen eines Objektivs ist es auch wichtig zu wissen, welchen Anschlusstyp die Netzwerk-Kamera hat. Es gibt drei Hauptstandards für austauschbare Objektive bei Axis Netzwerk-Kameras:

  • CS-Anschluss
  • C-Anschluss
  • M12-Anschluss

Außerdem wird ein Objektiv anhand seiner Blendenzahl identifiziert, die definiert, wie viel Licht durch die Linse einfallen durchdringen kann. Je kleiner die Blendenzahl, desto besser kann das Objektiv Licht bündeln. Bei schwachem Licht wird mit einer kleineren Blendenzahl in der Regel eine bessere Bildqualität erzielt. Eine höhere Blendenzahl erhöht wiederum die Schärfentiefe.

Eine Blende sorgt dafür, dass immer eine optimale Lichtmenge den Bildsensor erreicht, so dass scharfe, deutliche Bilder mit korrekter Belichtung, gutem Kontrast und guter Auflösung entstehen können. Ist die Netzwerk-Kamera mit einer Blendensteuerung ausgestattet, muss das Objektiv derselben Spezifikation entsprechen.

IR-korrigierte Objektive eignen sich sehr gut für Kameras, die schwenkbare Infrarot-Sperrfilter unterstützen. Tag/Nacht-Kameras entfernen bei schwachem Licht automatisch den Infrarot-Sperrfilter, um das nicht sichtbare Nah-Infrarot-Licht zu nutzen.