Videoanalyse

Zentralisierte und verteilte Analyse im Vergleich

Die ersten Videoanalyseanwendungen, die in Analogsystemen verwendet wurden, waren zentralisiert. In diesen Installationen wurden die Videodaten zum Digitalen Videorecorder (DVR) übermittelt und dort erfolgte die Analyse. Das bedeutete, dass alle Videos übertragen werden mussten. Dabei handelte es sich häufig viele Stunden Videomaterial ohne wesentliche Inhalte, die nur enorme Netzwerklasten und immensen Speicherbedarf erzeugten. Dieser Prozess erforderte zudem zusätzliche und teure Server, um die riesigen Datenmengen zu verarbeiten.

Die neueste Generation von Videoanalysesoftware, die verteilt oder lokal vor Ort arbeitet, verlegt die Videoverarbeitung an den Ort, an dem sie am sinnvollsten ist, d. h. in die Kamera oder den Video-Encoder. Eine Analyse vor Ort bedeutet, dass keine dedizierten Analyseserver benötigt werden und die Analyse im nicht komprimierten Videostrom erfolgt, wodurch eine sehr viel kostengünstigere und flexiblere Architektur entsteht.

Abbildung 3: Ein verteiltes System mit Intelligenz am Überwachungs-Standort (in den Netzwerk-Kameras und Video-Encodern) bietet höchste Skalierbarkeit und Kosteneffizienz.

Axis-Videoanalyse-Portfolio