Video management systems

Systemmerkmale

Ein Videoverwaltungssystem kann viele verschiedene Funktionen unterstützen. Im Folgenden werden die gängigeren Funktionen beschrieben:

Anzeigen

Live-Ansichtsbildschirm von AXIS Camera Station.

Ein wesentliches Merkmal eines Videoverwaltungssystems besteht in der Möglichkeit, aufgezeichnete und Live-Videobilder in einer effizienten und benutzerfreundlichen Art und Weise anzuzeigen. Die meisten Videoverwaltungsprogramme ermöglichen es mehreren Benutzern, die Bilder in verschiedenen Modi anzuzeigen, z. B. in der geteilten Ansicht (um die Bilder verschiedener Kameras gleichzeitig anzuzeigen), im Vollbildmodus oder als Kamerasequenz (bei der die Bilder von verschiedenen Kameras automatisch nacheinander angezeigt werden).

Viele Videoverwaltungsprogramme bieten auch eine Wiedergabefunktion für mehrere Kameras. Diese ermöglicht es Benutzern, mehrere Aufzeichnungen verschiedener Kameras gleichzeitig anzuzeigen. So sind Benutzer in der Lage, sich ein umfassendes Bild von einer Situation zu machen, was zum Beispiel bei polizeilichen Ermittlungen hilfreich sein kann. Weitere mögliche Funktionen sind das Anzeigen auf mehreren Monitoren sowie das Zuordnen, bei dem Kamerasymbole, die die Standorte der Kameras darstellen, auf einer Gebäude- oder Bereichskarte angezeigt werden.

Multi-streaming

Mehrere, individuell konfigurierbare Videoströme können mit unterschiedlichen Bildraten und unterschiedlicher Auflösung an verschiedene Empfänger gesendet werden.

Die technisch ausgereiften Netzwerk-Videoprodukte von Axis ermöglichen Multi-Streaming, bei dem mehrere Videoströme von einer Netzwerk-Kamera oder von einem Video-Encoder individuell mit verschiedenen Bildraten, Komprimierungsformaten und Auflösungen konfiguriert und an verschiedene Empfänger gesendet werden können. Durch diese Fähigkeit wird die Ausnutzung der Netzwerkbandbreite optimiert.

Videoaufzeichnung

Geplante Aufzeichnungseinstellungen mit einer Kombination aus kontinuierlichen und ereignisgesteuerten Aufzeichnungen unter Verwendung der Videoverwaltungssoftware AXIS Camera Station.

Mit Videoverwaltungssoftware, wie z. B. der AXIS Camera Station, können Videodaten manuell, kontinuierlich oder ereignisgesteuert (durch Bewegung oder Alarm) aufgezeichnet werden. Kontinuierliche und ereignisgesteuerte Aufzeichnungen können außerdem für bestimmte Tageszeiten geplant werden.

Eine kontinuierliche Aufzeichnung benötigt in der Regel mehr Festplattenspeicher als eine ereignisgesteuerte Aufzeichnung. Eine ereignisgesteuerte Aufzeichnung kann beispielsweise durch die Videobewegungserkennung oder durch externe Eingaben über den Eingangsport einer Kamera oder eines Video-Encoders ausgelöst werden. Bei geplanten Aufzeichnungen können die Zeiten sowohl für kontinuierliche als auch für ereignisgesteuerte Aufzeichnungen festgelegt werden.

Wenn die Aufzeichnungsmethode ausgewählt wurde, kann die Qualität der Aufzeichnungen durch Auswahl des Videoformats (z. B. H.264, MPEG-4 Part 2, Motion JPEG), der Auflösung, der Komprimierstufe und der Bildrate festgelegt werden. Diese Parameter wirken sich auf die Menge der verwendeten Bandbreite sowie auf die Menge des benötigten Speicherplatzes aus.

Netzwerk-Videoprodukte können, je nach Auflösung, verschiedene Bildraten haben. Die Aufzeichnung und/oder Anzeige bei voller Bildrate (30 Bilder pro Sekunde im NTSC-Standard und 25 Bilder pro Sekunde im PAL-Standard) auf allen Kameras und zu allen Zeiten ist mehr, als für die meisten Anwendungen erforderlich ist. Unter normalen Bedingungen kann die Bildrate niedriger eingestellt werden, z. B. auf ein bis vier Bilder pro Sekunde, um die Speicheranforderungen deutlich zu senken. Im Fall eines Alarms – wenn beispielsweise die Videobewegungserkennung oder ein externer Sensor ausgelöst werden – kann ein separater Datenstrom mit einer höheren Aufzeichnungsbildrate gesendet werden.

Aufzeichnung und Speicherung

Die meisten Videoverwaltungsprogramme verwenden das Standarddateisystem von Windows für die Speicherung, sodass jedes Systemlaufwerk oder über das Netzwerk angeschlossene Laufwerk zum Speichern der Videodaten verwendet werden kann. Ein Videoverwaltungsprogramm kann mehrere Speicherebenen verwenden. So können beispielsweise Aufzeichnungen auf einem primären Laufwerk (der lokalen Festplatte) gemacht werden, die Archivierung jedoch auf lokalen Datenträgern, Netzwerk- oder externen Laufwerken erfolgen. Oft können Benutzer angeben, wie lange Bilder auf der primären Festplatte verbleiben sollen, bevor sie automatisch gelöscht oder auf das Archivlaufwerk verschoben werden. Oft können sie auch verhindern, dass ereignisgesteuerte Videoaufzeichnungen automatisch gelöscht werden, indem sie sie speziell markieren oder im System sperren.

Ereignisverwaltung und intelligentes Video

Ereignisverwaltung und intelligentes Video sorgen dafür, dass das Überwachungssystem ständig aktiv ist und die eingehenden Informationen analysiert, um Ereignisse zu erkennen. Wenn ein Ereignis erkannt wurde, kann das System selbsttätig mit Aktionen wie der Videoaufzeichnung und dem Versenden von Warnmeldungen reagieren.

Zur Ereignisverwaltung gehört das Identifizieren oder Definieren von Ereignissen, die von Netzwerk-Videoprodukten oder anderen Systemen wie Kassenterminals oder intelligenter Videosoftware ausgelöst werden, sowie das Konfigurieren der automatischen Reaktion des Netzwerk-Videoüberwachungssystems auf ein Ereignis. Dies kann z. B. das Starten der Videoaufzeichnung, das Senden von Benachrichtigungen oder das Aktivieren anderer Geräte wie Türen und Lampen sein.

Die Ereignisverwaltungs- und intelligenten Videofunktionen können zusammen interagieren, sodass das Videoüberwachungssystem die verfügbare Netzwerkbandbreite und den Speicherplatz effizienter nutzen kann. Die Live-Kameraüberwachung ist nicht die ganze Zeit erforderlich, da bei Eintreten eines Ereignisses Benachrichtigungen an Bediener gesendet werden können. Alle konfigurierten Reaktionen können automatisch aktiviert werden, was die Reaktionszeiten verbessert. Durch die Ereignisverwaltung können Bediener mehr Kameras gleichzeitig kontrollieren.

Die Ereignisverwaltungs- und intelligenten Videofunktionen können in ein Netzwerk-Videoprodukt oder in eine Videoverwaltungssoftware integriert und von dort aus gesteuert werden.

Sie können auch von beiden betrieben werden, z. B. indem ein Videoverwaltungsprogramm die Vorteile der in ein Netzwerk-Videoprodukt integrierten intelligenten Videofunktionen nutzt. So kann intelligente Videofunktionalität wie die Videobewegungserkennung und der Kameramanipulationsschutz vom Netzwerk-Videoprodukt ausgeführt werden, während die Entscheidung über die entsprechenden durchzuführenden Aktionen dem Verwaltungsprogramms obliegt. Diese Vorgehensweise bietet zahlreiche Vorteile:

  • Sie ermöglicht eine effizientere Nutzung der Bandbreite und des Speicherplatzes, da keine Kamera dauerhaft Videodaten zur Analyse potenzieller Ereignisse an einen Videoverwaltungsserver senden muss. Die Analyse findet im Netzwerk-Videoprodukt selbst statt und die Videoströme werden nur dann für die Aufzeichnung und/oder Anzeige gesendet, wenn ein Ereignis eintritt.
  • Der Videoverwaltungsserver muss keine schnelle Rechnerleistung aufweisen, sodass hier Kosteneinsparungen möglich sind. Die Ausführung intelligenter Videoalgorithmen ist CPU-intensiv.
  • Skalierbarkeit ist möglich. Wenn ein Server intelligente Videoalgorithmen ausführen müsste, könnten nur wenige Kameras gleichzeitig verwaltet werden. Durch die Integration der intelligenten Funktionalität in die Netzwerk-Kamera oder in den Video-Encoder sind schnelle Reaktionszeiten und die proaktive Verwaltung einer großen Anzahl an Kameras möglich.

Festlegen von Ereignisauslösern über die Weboberfläche eines Netzwerk-Videoprodukts von Axis.

Ereignisauslöser

Ein Ereignis kann geplant oder ausgelöst werden. Ereignisse können beispielsweise durch folgende Komponenten ausgelöst werden:

  • Eingangsport(s): Die Eingangsports einer Netzwerk-Kamera oder eines Video-Encoders können mit externen Geräten, wie z. B. einem Bewegungssensor oder einem Türschalter, verbunden werden.
  • Manueller Auslöser: Ein Bediener kann ein Ereignis über Tasten manuell auslösen.
  • Videobewegungserkennung: Wenn eine Kamera eine bestimmte Bewegung in ihrem Bewegungserkennungsfenster feststellt, kann ein Ereignis ausgelöst werden.
  • Kameramanipulation: Diese Funktion, mit der eine Kamera feststellen kann, ob sie absichtlich verdeckt, anders ausgerichtet oder die Schärfeeinstellung geändert wurde, kann zum Auslösen eines Ereignisses verwendet werden.
  • Audio-Auslöser: Dies ermöglicht es einer Kamera mit integrierter Audiounterstützung, ein Ereignis auszulösen, wenn sie einen Geräuschpegel unter- oder oberhalb eines bestimmten Grenzwerts erkennt.
  • Temperatur: Wenn die Temperatur den Betriebsbereich der Kamera übersteigt oder unter- schreitet, kann ein Ereignis ausgelöst werden.

Reaktionen

Netzwerkvideoprodukte oder ein Videoverwaltungsprogramm können so konfiguriert werden, dass sie immer oder nur zu bestimmten Zeiten auf Ereignisse reagieren. Im Folgenden finden Sie einige der häufigsten konfigurierbaren Reaktionen bei Auslösen eines Ereignisses:

  • Hochladen von Bildern oder Aufzeichnen von Videostreams an bestimmten Speicherorten mit einer bestimmten Bildfrequenz. Wenn in Axis Netzwerkvideoprodukten die durch Ereignisse ausgelöste Funktion über die Weboberfläche verwendet wird, können nur JPEG-Bilder hochgeladen werden. Wenn eine Videoverwaltungssoftware verwendet wird, kann ein Videostream mit einer bestimmten Komprimierung (H.264/MPEG-4/Motion JPEG) und einem bestimmten Komprimierungsgrad vom Netzwerkvideoprodukt angefragt werden.
  • Aktivieren der Ausgangs-Ports: Die Ausgangs-Ports einer Netzwerk-Kamera oder eines Video-Encoders können an externe Geräte wie z. B. Alarmsirenen angeschlossen werden. (Ausführliche Informationen im Folgenden unter Ausgangs-Ports.)
  • Senden einer E-Mail-Benachrichtigung: Dies teilt Benutzern mit, dass ein Ereignis eingetreten ist. Es kann auch ein Bild an die E-Mail angehängt werden.
  • Senden einer HTTP/TCP-Benachrichtigung: Dies ist eine Statusmeldung für ein Videoverwaltungssystem, welches daraufhin beispielsweise Aufzeichnungen starten kann.
  • Zu einer PTZ-Voreinstellung wechseln: Diese Funktion ist möglicherweise bei PTZ-Kameras oder PTZ-Domes verfügbar. Die Kamera kann auf eine bestimmte Position, z. B. ein Fenster, gerichtet werden, wenn ein Ereignis stattfindet.
  • Über einen Drittanbieterdienst kann eine SMS mit Textinformationen über den Alarm oder eine MMS mit einem Bild von dem Ereignis gesendet werden.
  • Aktivieren eines Audioalarms im dem Videoverwaltungssystem.
  • Aktivieren eines Bildschirm-Popups, das Bilder der Kamera anzeigt, bei der ein Ereignis eingetreten ist.
  • Anzeigen von Maßnahmen, die der Bediener ausführen sollte.

Darüber hinaus können Voralarm- und Nachalarm-Bildpuffer festgelegt werden, die es einem Netzwerkvideoprodukt ermöglichen, eine bestimmte Länge und Bildfrequenz einer Videoaufzeichnung, die vor und nach dem Auslösen eines Ereignisses erfolgt ist, zu senden. So wird ein umfassenderes Bild des Ereignisses zur Verfügung gestellt.

Eingangs-/Ausgangs-Ports

Im Gegensatz zu Analogkameras verfügen Netzwerk-Kameras und Video-Encoder über integrierte Eingangs- und Ausgangs-Ports (E/A). Über diese Ports kann ein Netzwerkvideoprodukt an externe Geräte angeschlossen werden. Darüber hinaus ist die Verwaltung der Geräte über ein Netzwerk möglich. Wenn beispielsweise eine Netzwerk-Kamera oder ein Video-Encoder über den Eingangs-Port an einen externen Alarmsensor angeschlossen ist, können Kamera oder Encoder so eingerichtet werden, dass Videoaufnahmen nur beim Auslösen des Sensors gesendet werden.

Die Reihe von Geräten, die an einen Eingangs-Port eines Netzwerkvideoprodukts angeschlossen werden können, ist nahezu unbegrenzt. Die Grundregel lautet, dass alle Geräte, die zwischen offenem und geschlossenem Stromkreis umschalten können, an eine Netzwerk-Kamera oder einen Video-Encoder angeschlossen werden können. Ausgangs-Ports eines Netzwerkvideoprodukts lösen hauptsächlich externe Geräte aus, entweder automatisch oder per Fernbedienung über einen Bediener oder eine Softwareanwendung.

Gerätetyp Beschreibung Verwendung
Türkontakt Einfacher Magnetschalter, der das Öffnen von Türen und Fenstern erkennt. Wenn der Schaltkreis geöffnet wird (Tür geht auf), können Bilder/Videodaten sowie Benachrichtigungen von der Kamera gesendet werden.
PIR (Passive Infraroterkennung) Sensor, der Bewegungen anhand von Wärmestrahlung erkennt. Wenn eine Bewegung erkannt wird, unterbricht der PIR-Sensor den Schaltkreis und es können Bilder bzw. Videodaten sowie Benachrichtigungen von der Kamera gesendet werden.
Glasbruchmelder Ein aktiver Sensor, der den Luftdruck in einem Raum misst und einen plötzlichen Abfall des Luftdrucks erkennt. (Der Sensor kann über die Kamera mit Strom versorgt werden.) Wenn ein Abfall des Luftdrucks erkannt wird, unterbricht der Melder den Schaltkreis, und es können Bilder bzw. Videodaten sowie Benachrichtigungen von der Kamera gesendet werden.

 

Beispiel für Geräte, die an den Eingangsport angeschlossen werden können.
Gerätetyp Beschreibung Verwendung
Tür-Relais Relais, das das Öffnen und Schließen von Türschlössern überwacht. Das Ab-/Aufschließen einer Tür kann von einem externen Bediener über ein Netzwerk oder automatisch als Reaktion auf ein Alarmereignis gesteuert werden.
Sirene Warnsirene, die bei erkannter Alarmsituation ausgelöst wird. Das Netzwerk-Videoprodukt kann die Sirene aktivieren, wenn es Bewegung mithilfe der integrierten Videobewegungserkennung oder anhand von „Informationen“ des digitalen Eingangs erkennt.
Alarm/Einbruchserkennung Ein Sicherheitsalarmsystem, das einen geschlossenen oder offenen Alarmschaltkreis ständig überwacht. Das Netzwerk-Videoprodukt kann integrierter Bestandteil des Alarmsystems sein, das die Aufgabe eines Sensors übernimmt und das Alarmsystem um ereignisgesteuerte Videoübertragungen erweitert.

 

Beispiel für Geräte, die an den Ausgangsport angeschlossen werden können.

Einstellen der Videobewegungserkennung in der Videoverwaltungssoftware AXIS Camera Station.

Videobewegungserkennung

Die Videobewegungserkennung ist eine gängige Funktion in Videoverwaltungssystemen. Sie bietet die Möglichkeit, Aktivität in einer Szene zu definieren. Hierzu werden Bilddaten und Unterschiede in einer Reihe von Bildern analysiert. Mit der Videobewegungserkennungsfunktion kann Bewegung in allen Sichtfeldern der Kamera erkannt werden. Benutzer können eine bestimmte Anzahl „einzubeziehender“ Fenster (bestimmte Zonen im Sichtfeld der Kamera, in denen Bewegung erkannt werden soll) und „auszuschließender“ Fenster (Zonen in einem „einzubeziehenden“ Fenster, die ignoriert werden sollen) festlegen. Mit der Videobewegungserkennung können Prioritäten bei der Aufzeichnung festgelegt, die Menge an Videoaufzeichnungen reduziert und das Suchen von Ereignissen vereinfacht werden.

Aktiver Manipulationsalarm

Diese in viele Netzwerk-Videoprodukte von Axis integrierte intelligente Videofunktion kann als ereignisgesteuerter Auslöser verwendet werden, wenn eine Kamera in irgendeiner Weise manipuliert wird, beispielsweise indem sie anders ausgerichtet, blockiert, defokussiert oder mit Farbe besprüht, abgedeckt oder beschädigt wird. Ohne eine solche Erkennungsfunktion sind Überwachungskameras nur von eingeschränktem Nutzen.

Verwaltungsfunktionen

AXIS Camera Management-Software erleichtert das Suchen, Installieren und Konfigurieren von Netzwerk-Videoprodukten.

Alle Videoverwaltungsprogramme bieten die Möglichkeit, grundlegende Kameraeinstellungen, die Bildrate, die Auflösung und das Komprimierformat hinzuzufügen bzw. festzulegen. Einige Programme bieten darüber hinaus erweiterte Funktionen, wie z. B. Kameraerkennung und umfassende Geräteverwaltung. Je größer ein Videoüberwachungssystem ist, umso wichtiger ist es, Netzwerkgeräte effizient zu verwalten.

Softwareprogramme, die die Verwaltung von Netzwerk-Kameras und Video-Encodern in einer Installation vereinfachen, enthalten meist die folgenden Funktionen:

  • Lokalisieren und Anzeigen des Verbindungsstatus von Videosystemen im Netzwerk.
  • Festlegen von IP-Adressen.
  • Konfigurieren von einem oder mehreren Geräten.
  • Verwalten von Firmware-Upgrades für mehrere Geräte.
  • Verwalten der Benutzerzugriffsrechte.
  • Anzeigen einer Konfigurationsübersicht über alle Kamera- und Aufzeichnungskonfigurationen.

Sicherheit

Ein wichtiger Bestandteil der Videoverwaltung ist die Sicherheit. In einem Netzwerk-Videoprodukt oder Videoverwaltungsprogramm sollten folgende Einstellungen festgelegt werden können:

  • Autorisierte Benutzer
  • Kennwörter
  • Verschiedene Benutzerzugriffsebenen, z. B.:
    - Administrator: Zugriff auf alle Funktionen (z. B. kann ein Administrator in AXIS Camera Station festlegen, auf welche Kameras und Funktionen ein Benutzer zugreifen darf)
    - Bediener: Zugriff auf alle Funktionen außer auf bestimmte Konfigurationsseiten
    - Betrachter: Zugriff nur auf Live-Videobilder von bestimmten Kameras

Überwachung öffentlicher Bereiche (PVM)

Systeme zur Überwachung öffentlicher Bereiche bieten Live-Videos aus den Verkaufsräumen. Ein Monitor zeigt der Öffentlichkeit ausgewählte Sicherheitsüberwachungsvideos. Zum Beispiel können Kunden sich selbst live sehen, wenn sie ein Geschäft betreten und wissen sofort, dass eine Überwachung stattfindet. Das hält von unerwünschtem Verhalten ab, reduziert Verluste und verbessert die Kundenbeziehungen.

Beispiele zur Systemeinrichtung

Netzwerk-Video ist ein skalierbarer, flexibler und kostengünstiger Weg zu starken PVM-Lösungen, und es stehen verschiedene Systemeinrichtungen zur Verfügung.

Monitor mit Wiedergabe einer Video-Einspeisung aus NVR/VMS.

Monitor mit Wiedergabe einer Video-Einspeisung aus einem Decoder.

Monitor mit Wiedergabe von Videos aus einem Tablet.

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