Objektive für Netzwerk-Videokameras

Automatikblenden (DC und Video)

Es gibt zwei Arten von Automatikblenden: DC-Blenden und Videoblenden. Beide verfügen über motorisierte, automatisch einstellbare Blendenöffnungen, die auf Veränderungen der Lichtverhältnisse reagieren. Beide Arten steuern die Blendenöffnung mithilfe eines Analogsignals (häufig mit dem Videosignal). Sie unterscheiden sich durch die Platzierung der Schaltkreise zur Umwandlung des Analogsignals in Signale zur Motorsteuerung. In DC-Blendenobjektiven befindet sich der Schaltkreis in der Kamera, in Objektiven mit Videoblende jedoch im Objektiv.

Bei hoher Umgebungshelligkeit kann bei Kameras mit Automatikblende die Blendenöffnung zu klein werden, was die Bildqualität durch die auftretende Strahlenbeugung beeinträchtigen kann. Dieses Problem kann bei Megapixel- und HDTV-Kameras besonders auffällig sein, da deren Bildsensoren eine feinere Pixelstruktur aufweisen als Kameras mit niedriger Auflösung. Daher ist die Bildqualität mehr von der Steuerung und Einstellung der richtigen Blendenöffnung abhängig. Bei Automatikblenden verfügt jedoch weder die Kamera noch der Benutzer über diese Steuerungsmöglichkeit.