Bildqualität

Qualität und Komprimierung

Digitale Videobilder lassen sich komprimieren, damit ihr Streamen weniger Bandbreite erfordert und um Speicherplatz zu sparen.Bei der Komprimierung wird ein komplexer mathematischer Algorithmus auf die numerischen Werte angewendet, aus denen der Videostream besteht.Das Ergebnis ist deutlich kleiner als die unkomprimierte Form, aber der Videostream muss erst wieder mit einem Umkehralgorithmus dekomprimiert werden, bevor man ihn betrachten kann.

Die meisten Algorithmen oder Codecs (Abkürzung für Compressor/Decompressor) erreichen dies zum Teil dadurch, dass sie unwichtige Informationen verwerfen.Während der Dekomprimierung werden die fehlenden Daten durch Annäherung wiederhergestellt, wodurch das Endergebnis etwas vom Original abweicht.Diese Methode wird verlustbehaftete Komprimierung genannt, da sie die Bildtreue vermindert.Bei geringen Komprimierungsraten ist der Unterschied für menschliche Auge nicht zu erkennen, aber bei höheren Komprimierungsraten (für geringe Bandbreiten) verschlechtert sich die Bildqualität mit deutlich sichtbaren Artefakten.

Unterschiedliche Szenen lassen sich mit verschiedenen Ergebnissen komprimieren.Das Komprimieren einer geschäftigen Szene mit viel Bewegung ist komplexer, so dass eine höhere Bandbreite benötigt wird oder mehr Bildartefakte entstehen.Sie müssen Ihre Komprimierungseinstellungen so lange anpassen, bis Sie einen zufriedenstellenden Kompromiss zwischen Dateigröße und Bildqualität erzielen.

Die Auswahl der richtigen Kamera und des geeigneten Objektivs für die Aufgabe wirkt sich am stärksten auf die Bildqualität aus. Aber auch durch das richtige Positionieren und Einrichten Ihrer Kamera können Sie schon viel erreichen.

Abbildung 8: Bei einer geringen Komprimierungsrate (links) ist der Unterschied mit bloßem Auge nicht zu erkennen, aber bei höheren Komprimierungsraten (rechts) verschlechtert sich die Bildqualität mit deutlich sichtbaren Artefakten.

Zusammenfassung