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Skalierbarkeit

Die Skalierbarkeit hängt vom gewählten Systemtyp ab und muss daher bei der Planung des Videosystems berücksichtigt werden.

Skalierungsschritte: DVR-Systeme verfügen normalerweise über 4, 9 oder 16 Kamera-Eingänge. Daher sind sie in Schritten von 4, 9 oder 16 skalierbar. Bei Systemen mit 15 Kameras ist das kein Problem, bei 17 Kameras durchaus. Wird auch nur eine Kamera hinzugefügt, müsste ein zusätzliches DVR installiert werden. Netzwerk-Videosysteme sind weitaus flexibler und können in Schritten von je einer Kamera skaliert werden.

Anzahl der Kameras pro Recorder: In Netzwerk-Videosystemen übernimmt ein PC-Server die Aufzeichnung und Verwaltung des Videos. Der PC-Server kann je nach Leistungsanforderungen gewählt werden. Die Leistung wird oft als Anzahl von Bildern pro Sekunde (fps) für das Gesamtsystem angegeben. Wenn für jede Kamera 30 fps benötigt werden, kann jeder Server nur 25 Kameras aufzeichnen. Genügen 2 fps, können 300 Kameras von einem Server verwaltet werden. Das bedeutet, dass die Systemleistung effizient genutzt wird und optimiert werden kann.

Systemgröße: Bei größeren Installationen lässt sich ein Netzwerk-Videosystem auf einfache Weise skalieren. Wenn höhere Bildraten oder eine längere Aufzeichnungsdauer erforderlich sind, kann der PC-Server, der das Video verwaltet, durch zusätzliche Rechenleistung oder Speicherkapazität aufgerüstet werden. Noch einfacher ist der Einsatz eines weiteren PC-Servers, der zentral oder an einem entfernten Ort installiert werden kann.

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