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Netzwerksicherheit Es gibt mehrere Möglichkeiten, für Sicherheit in einem Netzwerk und zwischen verschiedenen Netzwerken und Clients zu sorgen. Von den Daten, die über das Netzwerk übertragen werden und der Nutzung des Netzwerks bis zum Netzwerkzugriff, kann jeder Aspekt kontrolliert und abgesichert werden. Sichere Übertragung Eine sichere Datenübertagung lässt sich mit einem Kurierdienst vergleichen, der ein wertvolles und sensibles Dokument vom Absender zum Empfänger transportiert und übergibt. Wenn der Kurier beim Absender eintrifft, wird er normalerweise gebeten, sich auszuweisen. Danach entscheidet der Absender, ob es sich um den Kurier handelt als den er sich ausgibt, und ob er vertrauenswürdig ist. Wenn alles in Ordnung zu sein scheint, wird ihm der sicher verschlossene und versiegelte Aktenkoffer ausgehändigt, den er dann zum Empfänger bringt. Auf der Empfängerseite wird dasselbe Verfahren noch einmal durchgeführt und das Siegel auf seine Unversehrtheit überprüft. Nachdem der Kurier gegangen ist, entriegelt der Empfänger den Aktenkoffer und entnimmt das Dokument, um es zu lesen. Auf ähnliche Weise wird eine sichere Kommunikation hergestellt. Dieser Vorgang besteht aus drei Schritten:
Authentifizierung
Autorisierung Im nächsten Schritt muss die Authentifizierung autorisiert und angenommen werden; hier wird überprüft, ob es sich um das Gerät handelt, als das es sich ausgibt. Die angegebene Identität wird in einer Datenbank oder mit einer Liste richtiger und anerkannter Identitäten abgeglichen. Nach der Autorisierung ist die Verbindung zwischen dem Gerät und dem System vollständig hergestellt.
Im letzten Schritt wird der erforderliche Datenschutz umgesetzt. Die Kommunikation wird verschlüsselt, so dass andere Netzwerk-Teilnehmer die Daten nicht nutzen oder lesen können. Je nach Implementierung und Art der Verschlüsselung kann die Verschlüsselung die Leistung stark beeinträchtigen. Der Datenschutz kann auf verschiedene Weise gewährleistet werden. Zu den gängigen Methoden gehören VPN und SSL/TLS (auch als HTTPS bekannt):
VPN (Virtual Private Network)
HTTP over SSL/TLS Schutz von einzelnen Geräten Der Zugriff auf PC oder andere Server kann über Benutzernamen und Kennwörter abgesichert werden, die mindestens 6 Zeichen lang sein sollten (je länger, desto besser) und sowohl Ziffern als auch Buchstaben enthalten sollten. Groß- und Kleinbuchstaben sollten willkürlich kombiniert werden. Bei PCs können auch Sicherheits-Tools wie Finger-Scanner und Chipkarten eingesetzt werden, die eine schnellere Anmeldung ermöglichen. Zum Schutz der Geräte vor Viren, Würmern und anderen Schadprogrammen wird ein guter Virenscanner mit aktuellen Signaturen empfohlen. Er sollte auf allen Computern installiert werden. Außerdem sollte das Betriebssystem regelmäßig mit den aktuellen Sicherheitsupdates und Wartungsversionen des Herstellers auf den neuesten Stand gebracht werden. Bei der Verbindung von LANs mit dem Internet sollte unbedingt eine Firewall verwendet werden. Sie dient als Torwächter und blockiert oder beschränkt den Datenverkehr ins und aus dem Internet. Außerdem kann sie Informationen filtern, die durch die Firewall geleitet werden oder den Zugriff auf bestimmte entfernte Standorte beschränken. |
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