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Vorteile


Das digitale Netzwerk-Videoüberwachungssystem bietet zahlreiche Vorteile und Spezialfunktionen, mit denen ein analoges Videoüberwachungssystem nicht aufwarten kann. Zu den Vorteilen gehören der Fernzugriff, die hohe Bildqualität, die Ereignisverwaltung, intelligente Videofunktionen, einfache Integrationsmöglichkeiten und eine bessere Skalierbarkeit, Flexibilität und Kosteneffizienz.

Fernzugriff

Netzwerk-Kameras und Video-Encoder sind per Fernzugriff zugänglich und konfigurierbar, wodurch mehrere autorisierte Benutzer jederzeit und von jedem vernetzten Ort weltweit Live-Videobilder und Videoaufzeichnungen abrufen können. Dies ist von Vorteil, wenn man Benutzern eines anderen Unternehmens, z. B. einer Sicherheitsfirma, Zugriff auf die Videobilder gewähren möchte. Bei einem herkömmlichen analogen CCTV-System müssten sich die Benutzer an einem bestimmten Ort befinden, um die Videodaten anzusehen und zu verwalten. Ohne einen Video-Encoder oder einen digitalen Videorecorder (DVR) wäre ein Fernzugriff nicht möglich. Ein DVR entspricht der digitale Variante eines Videorecorders.

Hohe Bildqualität

Bei einer Videoüberwachungsanwendung ist eine hohe Bildqualität von entscheidender Bedeutung, um einen Vorgang deutlich erfassen und beteiligte Personen oder Objekte klar identifizieren zu können. Eine Netzwerk-Kamera mit progressiver Abtas- tung und Megapixeltechnologie kann eine bessere Bildqualität und eine höhere Auflösung liefern als eine analoge CCTV-Kamera.

Außerdem kann die Bildqualität in einem Netzwerk-Videosystem leichter als in einem analogen Überwachungssystem sichergestellt werden. Bei den aktuellen analogen Systemen, die einen DVR als Aufzeichnungsmedium verwenden, finden zahlreiche Konvertierungen von analogen in digitale Daten statt: Zunächst werden analoge Signale in der Kamera in digitale Daten konvertiert, dann werden sie für die Übertragung wieder in analoge Signale zurück konvertiert. Anschließend werden die analogen Signale für die Aufzeichnung digitalisiert. Die Bilder verlieren bei jedem Konvertierungsvorgang und durch die Signaldämpfung auf dem Übertragungskabel an Qualität. Je weiter die analogen Videosignale transportiert werden, umso schwächer werden sie.

In einem vollständig digitalen IP-Überwachungssystem werden Bilder einer Netzwerk-Kamera einmal digitalisiert und bleiben dann im digitalen Format, sodass keine unnötigen Konvertie- rungen stattfinden und keine Bildverschlechterung infolge langer Übertragungswege in einem Netzwerk erfolgt. Außerdem lassen sich digitale Bilder leichter speichern und abrufen als Bilder von analogen Videobändern.

Ereignisverwaltung und intelligentes Video

Häufig werden zu viele Videodaten aufge zeichnet und es ist nicht genügend Zeit verfügbar, um sie ordnungsgemäß zu analysieren. Moderne Netzwerk-Kameras und Video-Encoder mit integrierter Intelligenz oder Analyse funktionalität beheben dieses Problem, indem sie die Menge an irrelevanten Aufzeichnungen reduzieren und vorprogrammierte Aktionen initiieren. Solche Funktionen sind bei einem Analogsystem nicht verfügbar.

Netzwerk-Kameras und Video-Encoder von Axis bieten integrierte Funktionen wie z. B. Videobewegungserkennung, Audioerkennungsalarm, aktiven Manipulationsalarm, E/A- Verbindungen (Eingabe/Ausgabe) sowie Alarm- und Ereignisverwaltungsfunktionen. Mithilfe dieser Funktionen sind die Netzwerk-Kameras und Video-Encoder in der Lage, kontinuierlich den Dateneingang zu analysieren, um Ereignisse zu erkennen und automatisch auf ein Ereignis zu reagieren, z. B. durch Starten einer Videoaufzeichnung und Senden von Alarm- benachrichtigungen.

Screenshot from the IP camera's user interface
Einrichten eines Ereignis über die Benutzeroberfläche einer Netzwerk-Kamera.

Ereignisverwaltungsfunktionen können über die Benutzeroberfläche des Netzwerk-Video produkts oder über ein Videoverwaltungsprogramm konfiguriert werden. Benutzer können die Alarme oder Ereignisse definieren, indem sie den zu verwendenden Trigger und den Zeit- raum festlegen, über den das Ereignis aktiv sein soll. Des Weiteren können die Aktionen konfiguriert werden (z. B. Aufzeichnung an einem oder mehreren Speicherorten, lokal und/ oder ortsfern aus Sicherheitsgründen, Aktivierung externer Geräte wie Alarmsirenen, Beleuchtung und Türöffner, Senden von Benachrichtigungen an Benutzer).

Problemlose, zukunftssichere Integration

Netzwerk-Videoprodukte, die auf offenen Standards basieren, können zusätzlich zu Videoverwaltungs- und Anwendungssoftware ein- fach mit Computer- und IP-basierten Informations-, Audio- oder Sicherheitssystemen und anderen digitalen Geräten integriert werden. Beispielsweise lässt sich die Videofunktionalität einer Netzwerk-Kamera in ein Kassenterminalsystem (POS, Point-of-Sale) oder in ein Gebäu- deverwaltungssystem integrieren.

Skalierbarkeit und Flexibilität

Ein Netzwerk-Videosystem kann mit den Anforderungen seiner Benutzer wachsen. Bei IP-basierten Systemen können viele Netzwerk-Kameras und Video-Encoder sowie andere Arten von Anwendungen dasselbe drahtgebundene oder draht-lose Netzwerk für den Datenaustausch verwenden. Daher können beliebig viele Netzwerk- Videoprodukte zum System hinzugefügt werden, ohne dass hierfür umfassende oder teure Änderungen an der Netzwerkinfrastruktur erforderlich sind. Bei einem analogen System ist dies nicht der Fall. In einem analogen Videosystem muss ein eigens dafür vorgesehenes Koaxialkabel direkt von jeder einzelnen Kamera zu einer Anzeige-/Aufzeichnungsstation gelegt werden. Wenn Audiodaten benötigt werden, sind zudem separate Audiokabel erfor- derlich. Netzwerk-Videoprodukte können nahezu an jedem beliebigen Ort platziert und ins Netzwerk eingebunden werden und das System kann, je nach Bedarf, mehr oder weniger offen sein.

Kosteneffizienz

Ein IP-Überwachungssystem weist gewöhnlich geringere Gesamtbetriebs kosten auf als ein herkömmliches analoges CCTV-System. Meist existiert bereits eine IP- Netzwerkinfrastruktur, die beispielsweise in einer Firma für Office-Anwendungen verwendet wird, sodass eine Netzwerk-Videoanwendung einfach in die vorhandene Infrastruktur einge- bunden werden kann. Drahtgebundene oder drahtlose Netzwerklösungen sind zudem deutlich günstigere als Koaxial- und Glasfaserkabel für analoge CCTV-Systeme. Darüber hinaus können digitale Videoströme über viele verschiedene kompatible Infrastrukturen um die ganze Welt geleitet werden. Die Verwaltungs- und Gerätekosten fallen ebenfalls geringer aus, da Back-End-Anwendungen und Speichersysteme auf nicht proprietären Standard- servern ausgeführt werden können und nicht auf herstellerspezifischer Hardware, wie z. B. einem DVR im Falle eines analogen CCTV-Systems.

Weiterhin kann in einem Netzwerk-Videosystem die Power over Ethernet-Technologie (PoE) genutzt werden, was bei einem analogen Videosystem nicht möglich ist. PoE ermöglicht die Stromversorung von Netzwerkendgeräten über einen PoE-fähigen Switch oder Midspan, wobei die Stromversorgung über dasselbe Ethernet-Kabel erfolgt, das auch (Video-) Daten transportiert. PoE bringt deutliche Einsparungen bei den Installationskosten mit sich und erhöht zudem die Zuverlässigkeit des Systems, indem über eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) eine Absicherung gegen Ausfälle in der Spannungsversorgung erfolgen kann. Weitere Informationen zu Power over Ethernet.

Illustration of a system using Power over Ethernet (PoE)
Ein System, das Power over Ethernet verwendet.

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