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Datentransportmethoden IP-Adressen Eine IP-Adresse (Internet Protocol Address) ist eine eindeutige Nummer, mit der sich Geräte in einem Netzwerk entsprechend dem IP-Standard ausweisen und gegenseitig ansprechen. IP-Adressen bestehen jeweils aus vier Zahlen zwischen 0 und 255, die durch einen Punkt getrennt werden. Ein Beispiel für eine solche Adresse wäre 192.36.253.80. Die IP-Adresse besteht aus einer Netzwerk- und einer Host-Adresse. Die Grenze zwischen den beiden Teiladressen wird durch eine Netzwerkmaske oder eine Präfixlänge festgelegt. Die Netzwerkmaske 255.255.255.0 z. B. legt fest, dass die drei ersten Byte die Netzwerkadresse darstellen und das letzte Byte die Host-Adresse. Die Präfixlänge ist eine andere Möglichkeit zur Festlegung dieser Grenze. Die Adresse in unserem Beispiel besitzt eine Präfixlänge von 24 Bit (also 192.36.253.80/24). Bestimmte Adressblöcke sind für die private Nutzung reserviert:
Diese Adressen sind für private IP-Netzwerke vorgesehen und können nicht nach außen in das öffentliche Internet geroutet werden. IPv6 IPv6, oder Internet Protocol Version 6, ist als Weiterentwicklung des Internet Protocol konzipiert und wird eine Zeit lang parallel zum älteren IPv4 bestehen. IPv6 soll dem Internet ein beständiges Wachstum ermöglichen. Das gilt sowohl für die Anzahl der angeschlossenen Hosts als auch für die Datenmenge, die insgesamt übertragen wird. Die wichtigste Verbesserung gegenüber IPv4 liegt in der Verlängerung der IP-Adresse von 32 auf 128 Bit. Sie schafft Raum für einen massiven Ausbau des Internet, da eine unbegrenzte Anzahl von Netzwerken und Systemen für die verschiedensten Ziele und Einsatzbereiche integriert werden kann. Zum Beispiel soll IPv6 jedem Mobiltelefon und Mobilgerät eine eigene Adresse bieten. Datenübertragungsprotokolle für Netzwerk-Video Das gebräuchlichste Protokoll zur Übertragung von Daten in Computernetzwerken ist TCP/IP. TCP/IP fungiert als Träger für zahlreiche weitere Protokolle wie HTTP (Hyper Text Transfer Protocol), das Protokoll zur Darstellung von Web-Seiten auf Servern überall auf der Welt, die mit dem Internet verbunden sind. TCP/IP-Protokolle und Schnittstellen für Netzwerk-Video Für die Übertragung von Netzwerk-Video werden häufig die folgenden Protokolle und Schnittstellen genutzt:
IP verwendet zwei Transportprotokolle: TCP (Transmission Control Protocol) und UDP (User Datagram Protocol). TCP stellt einen zuverlässigen, verbindungsgestützten Übertragungskanal bereit. Das Protokoll bricht längere Datenabschnitte in kleinere Pakete auf, die vom physischen Netzwerk verarbeitet werden können, und sorgt dafür, dass die Daten des Senders beim gewünschten Empfänger ankommen. Im Gegensatz dazu ist UDP ein verbindungsunabhängiges Protokoll. Es gewährleistet nicht die Übergabe der gesendeten Daten und überlässt die gesamte Kontrolle und Fehlerprüfung der eigentlichen Anwendung. Im Allgemeinen wird TCP verwendet, wenn es mehr auf die Zuverlässigkeit der Kommunikation ankommt als auf die Transportlatenz. Die Zuverlässigkeit von TCP bei erneuter Übertragung, wird mitunter durch spürbare Verzögerungen erkauft. UDP andererseits lässt keine Neuübertragung verlorener Daten zu, sodass keine zusätzlichen Verzögerungen entstehen.
Übertragungsmethoden für Netzwerk-Video: Es gibt mehrere Methoden zur Übertragung von Daten über ein Computernetzwerk:
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